Probier's mal mit Gemütlichkeit: Badezimmer-Trends 2016

Bildrechte: Flickr Opera Suite Bathroom Sofitel Dubai Downtown CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Das Badezimmer war früher meist ein Ort, der vor allem mit Körperreinigung in Verbindung gebracht wurde. Diese Ansicht hat sich in den letzten Jahren jedoch weitgehend geändert. Natürlich ist das Bad auch weiterhin für die Körperhygiene unerlässlich; es ist jedoch heute noch sehr viel mehr: ein Ort der Entspannung und ein Ort des Wohlfühlens. Gemütlichkeit signalisieren auch die Badezimmer-Trends 2016. Ein kurzer Überblick.

 

  • Offenheit In Hotels hat es der eine oder andere sicher schon einmal erlebt: Das Bad befindet sich nicht in einem separaten Raum, sondern geht schon fast grenzenlos in das Schlafzimmer über. In extremen Fällen steht die Badewanne sogar direkt neben dem Bett. Der Gedanke dahinter besteht nicht nur darin, Platz zu sparen, sondern auch, die unerfüllten Träume des Gastes in einem Hotel vorrübergehend wahr werden zu lassen und "Grenzen aufzulösen", so Architekt Putz. Das offene Bad, liegt derzeit sogar im Privatbereich mehr und mehr im Trend. Vorteilhaft ist es vor allem, wenn jemand ohnehin zwei Bäder im Haus hat, von denen sich eines direkt an das Schlafzimmer anschließt. Oft werden sogar drei Räume zu einem verschmolzen, um die eigentliche Herausforderung, Bad und Schlafzimmer sanft ineinander übergehen zu lassen, architektonisch zu bewältigen. Wer sich dennoch ein bisschen Privatsphäre wahren möchte, kann zumindest auf eine transparente Schiebetür setzen – auch, um allzu heftige Dampfschwaden aus dem Schlafzimmer herauszuhalten.
  • Große Duschen Wenn es morgens besonders schnell gehen soll oder man eine kleine Abkühlung im Sommer braucht, sind Duschen nicht nur zeit-, sondern auch wassersparend. Anders als bei einer Badewanne benötigt man für eine durchschnittlich große Duschkabine, wie es sie etwa bei Badezimmertotal gibt, weitaus weniger Platz als für eine Badewanne. Aufgrund der Beliebtheit einer "schnellen Brause", weil man eben gerne mal kurz "unter die Dusche hüpft", steigt auch die Nachfrage nach Komfort in dem Bereich. Besonders große, sogenannte Walk-in-Duschen mit fein regulierbarer Wasserstärke und -temperatur sind derzeit enorm beliebt und machen das Reinigungs- zu einem Wellnessritual.
  • Freistehende Badewanne Ab und an ein schönes, heißes Bad nehmen zu können, ist weiterhin für viele unersetzlich. Doch die Badewanne ist auch ein schöner Blickfang im Badezimmer. Besonders, wer gerne lange Zeit im Bad verweilt, möchte auf eine schöne Wanne nicht verzichten. Als Design-Statement ist die Wanne mittlerweile gern offen im Bad aufgestellt und erinnert damit an frühere Zeiten, als es die seit den 1930er-Jahren bekannten Einbaubadewannen noch gar nicht gab. Doch jeder Trend kommt irgendwann einmal zurück – nur eben in neuer Form. Die offene Badewanne ist nicht eckig, sondern oft rund oder leicht geschwungen wie ein Bassin, besteht aus einem hochwertigen Material wie Beton oder Holz und ist nicht selten sehr luxuriös.
  • Viele Lichtquellen Ein warmes Licht über mehrere Quellen verleiht dem Bad einen tollen Wohlfühlcharakter. Niemand möchte morgens das Badezimmer betreten und als erstes durch grelles Licht geblendet werden. Empfehlenswert ist es daher, sowohl ein größeres Raumlicht sowie zusätzliche Extra-Lichter – beispielsweise am Spiegel – anzubringen, welche individuell gedimmt werden können. Experimentierfreudige können außerdem LED-Lichter verschiedener Farben ausprobieren und dadurch Akzente im Badezimmer setzen.

 

Bildrechte: Flickr Opera Suite Bathroom Sofitel Dubai Downtown CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten