Prinz Ferfried von Hohenzollern - Ich schlage hin und wieder über die Stränge

Foto: Mirko Joerg Kellner

Bewusst hat Prinz Ferfried von Hohenzollern die Öffentlichkeit in den letzten Jahren gemieden. Nach zahlreichen Schlagzeilen in den großen deutschen Zeitungen und Magazinen zog sich der Prinz zurück. Disy-Chefin Anja K. Fließbach hatte er vor einiger Zeit exklusiv wieder ein Interview gegeben. Lesen Sie über Alkoholexzesse, den Streit mit seiner aristokratischen Familie, sein Tief nach Tatjana Gsell, und was der Prinz von seinen Mitmenschen hält.

 

Wie sieht das aus, wenn Sie über die Stränge schlagen?

Von Hohenzollern: Ich folge weniger den preußischhohenzollerschen

Tugenden wie Disziplin und Tradition.

 

Welchen Tugenden folgen Sie?

Von Hohenzollern: Ich habe eine große Affinität zu allen schönen Dingen, die uns Menschen oder die Natur geschenkt haben wie Musik, Gemälde, Gebäude, Landschaften. Ich liebe aber auch das gute Essen.

 

Stimmt es, dass Sie ein eigenes Kochbuch geschrieben haben?

Von Hohenzollern: Der Titel ist „Chili Royal“. Ich schrieb das mit meinem Sohn zusammen. Da er und ich die etwas würzigere, schärfere Küche bevorzugen, sind die Rezepte italo-thailändisch.

 

Denken Sie nicht, dass es schon viel zu viele Kochbücher auf dem

Markt gibt?

Von Hohenzollern: Aber keines, das von zwei Prinzen geschrieben wurde, und dann auch noch Vater und Sohn. Die Mutter meines Sohnes Moritz, die meine zweite Frau war, ist eine exzellente Köchin. Durch sie und mich, den genusssüchtigen Vater und auch ganz guten Koch, ist mein Sohn gewissermaßen doppelt belastet. In Telefonaten mit meinem Sohn unterhalten wir uns oft nur über Rezepte.

 

Man hört von Ihnen dies und jenes, aber keiner weiß so richtig, womit

Sie im „wahren Leben“ eigentlich Ihr Geld verdienen. Womit beschäftigen Sie sich außer mit Rezepten?

Von Hohenzollern: Ich habe da einige Pläne.Wenn man sieht, dass zum Beispiel Victoria Beckham und Paris Hilton heute gern Kronen, Wappen und Ähnliches tragen, dann sieht man, es gibt in der Gesellschaft noch eine große Affinität zu royalen oder aristokratischen Symbolen. Deshalb werde ich in nächster Zeit verschiedene Artikel mit dem Hohenzoller-Wappen auf den Markt bringen.

 

An welche Produkte haben Sie dabei gedacht?

Von Hohenzollern: Wir beginnen mit einer Zigarre, die in Nicaragua und der Dominikanischen Republik hergestellt wird und sich der Qualität nach durchaus mit Davidoff vergleichen kann. Sie wird PVH heißen und das Hohenzollerwappen tragen. Eine gute, aber noch unbekannte Zigarre neu auf den Markt zu bringen, bedeutet natürlich eine enorme Vorarbeit. Als Konsumenten haben wir dann vor allem den russischen Markt im Blick. Dort wird sie auch in ganz anderen Preiskategorien als in Deutschland zu finden sein, denn für den Russen ist nur etwas Teures etwas Gutes.

 

Dürfen Sie das Familienwappen einfach so verwenden? Was sagt Ihre Verwandtschaft, wenn das ehrwürdige Wappen bald auf Zigarren prangt?

Von Hohenzollern: Das Wappen gehört, genau wie der Name selbst, grundsätzlich jedem Familienmitglied, deshalb muss ich niemanden um Erlaubnis fragen und werde es zu meinem Vorteil nutzen.

 

„Wenn Sie den Alkohol mit der Intensität

genossen hätten wie ich ... da war nicht

mehr viel mit am Schopf packen. Das

sind fürchterliche Momente, wenn man in

diesem Sumpf drinsteckt.“

 

Wie ist das Verhältnis zu Ihrer Familie?

Von Hohenzollern: Seit dem Tod meiner Eltern ist es nicht mehr das, was ich mir unter Familie vorstelle, und deshalb fühle ich mich da auch an keine Verpflichtungen mehr gebunden, die mich denen gegenüber Rücksicht walten ließe. Wenn es einem heute finanziell nicht ganz so gut geht, heißt es: Sieh zu, wie du selbst zurechtkommst. Daher handle ich mit der gleichen Einstellung bei der Verwendung des Wappens. Da frage ich nicht.

 

Da klingt viel Ärger durch?

Von Hohenzollern: Nein. Da bin ich leidenschaftslos und es kommt auch gar kein Ärger in mir auf. Ich habe einfach einen Schlussstrich gezogen. Sie sollen mich in Ruhe lassen und umgekehrt.

 

Haben Sie denn inzwischen wieder ein Zuhause in Form einer eigenen Familie gefunden?

Von Hohenzollern: Ich war mehrmals verheiratet und habe mir dabei sehr gezielte Fehlgriffe geleistet mit Frauen, die mir kein Zuhause geben konnten. Einzige Ausnahme war meine zweite Ehe, die durch mein damaliges Alkoholproblem gescheitert ist. Was meine Kinder angeht, es sind insgesamt vier, so habe ich nur noch zu den beiden aus dieser Beziehung Kontakt.

 

„Grundsätzlich sollte man aus allem das Beste machen.

Nicht den Kopf in den Sand stecken, sich selbst

bemitleiden und Mitleid von allen Seiten erwarten,

sondern sagen: ‚Jetzt steckst du drin, pack dich am

Schopf, zieh dich heraus und fang neu an!"

 

Haben Sie wenigstens enge Freunde?

Von Hohenzollern: Auch Freunde hat man oft viele, die eigentlich keine sind. Erst in der Not sieht man dann, wie viele Freunde einem geblieben sind, nämlich fast gar keine.

 

Haben Sie die Hoffnung auf eine glückliche Beziehung aufgegeben?

Von Hohenzollern: Nein. Es gibt da eine Person im Hintergrund, mit der ich mir vorstellen könnte, in der Zukunft ein neues Zuhause zu schaffen. Das grenzt allerdings nicht meine Kinder oder meine zweite Frau aus. Der Rest soll mir allerdings gestohlen bleiben.

 

Wo ist im Moment Ihr Zuhause?

Von Hohenzollern: München wird meine Endstation sein, weil hier meine ganze Familie ist. Meine Töchter sind hier, mein Bruder ist da. Ich habe hier alte Bekannte. Es ist einfach schöner.

 

Sie suchen Ruhe?

Von Hohenzollern: Unruhe kann man allgemein nicht gebrauchen. Ich brauche einen harmonischen Ort mit lebensfrohen Menschen, um für meine Projekte und Aufgaben auch auftanken zu können. Aber ich könnte mir auch gut ein Land in Südeuropa, zum Beispiel Spanien oder Italien, vorstellen, wo es warm ist und man zwar arbeitet und nicht faulenzt, aber vielleicht das Leben etwas mit südlicherem Flair fließen lässt.

 

Und dann schreiben Sie weitere Bücher, zum Beispiel über Ihr Leben?

Von Hohenzollern: Gut getippt. Es soll allerdings eine andere Art Autobiografie werden. Lustig zu lesen und mit etwas Spott versehen. Aber das wird sicher mit meiner Familie auch eine gemütliche Auseinandersetzung geben.

 

Sind Sie ein humorvoller Mensch?

Von Hohenzollern: Man darf nicht alles so ernst nehmen. Man erschwert sich das Leben sonst unheimlich damit. Man muss viel lachen können.

 

Hat Ihnen Humor in den schwierigen Zeiten Ihres Lebens geholfen?

Von Hohenzollern: Grundsätzlich sollte man aus allem das Beste machen. Nicht den Kopf in den Sand stecken, sich selbst bemitleiden und Mitleid von allen Seiten erwarten, sondern sagen: Jetzt steckst du drin, pack dich am Schopf, zieh dich heraus und fang neu an.

 

Gab es viele derartige Situationen, bei denen Sie sich am Schopf wieder herausziehen mussten?

Von Hohenzollern: Wenn Sie den Alkohol mit der Intensität genossen hätten wie ich … Da war nicht mehr viel mit am Schopf packen. Das sind fürchterliche Momente, wenn man in diesem Sumpf drinsteckt.

 

Wie sind Sie da wieder rausgekommen?

Von Hohenzollern: Indem man sagt: Schluss und vorbei! Sonst schafft man es nicht. Drogen kommen ja immer mehr in Mode, Berlin ist ein richtiges Winterparadies geworden, so viel Schnee, wie es da gibt. Aber wer von Drogen oder Alkohol wegkommen möchte, der kann nur selbst diese Entscheidung treffen. Ich hab das in der Klinik erlebt, wenn die Delinquenten da von Familie oder Vorgesetzten reingebracht wurden, keine Chance. Da muss man alleine rein. Man muss selbst wollen.

 

Wie lange hat bei Ihnen die Erkenntnis gedauert?

Von Hohenzollern: Das dauerte 24 Stunden. Wenn Sie ein halbes Jahr nichts mehr gegessen haben, nur noch 60 Kilo wiegen und sich morgens um sieben zu Aldi schleichen, um Alkohol zu besorgen, dann ist irgendwann dieser Punkt gekommen.

 

War es schwer, den Alkohol aufzugeben?

Von Hohenzollern: Nachdem der Entschluss einmal gefallen war, eigentlich nicht. Der Entzug war allerdings die Hölle. Das ist jetzt 15 Jahre her. Heute habe ich kein Problem mehr damit. Wenn ich ein gutes Glas Wein sehe, rieche ich gerne daran, nehme einen kleinen Schluck und stelle das Glas wieder ab. Ich habe gar nicht das Verlangen, mehr zu trinken.

 

Heute sehen Sie, im Gegensatz zu manchem Foto in der Yellowpress der letzten Jahre, sehr entspannt und gesund aus. Wie fit sind Sie?

Von Hohenzollern: Nachdem ich Tatjana Gsell hinter mir gelassen habe und in dreieinhalb Monaten 20 Kilo abgenommen habe, bin ich nun wieder unheimlich fit. Ich spiele gerne Golf. Das ist ein Sport, bei dem man etwas für Hirn und Linie tun kann.

 

Haben Sie einen Personaltrainer?

Von Hohenzollern: Ja. Er ist Ghanaer und Sechster beim Weitsprung in Sydney gewesen. Der weiß genau, welche Muskelpartien man wofür braucht.

 

Hat der Sie auch auf das 24-Stunden-Rennen vorbereitet?

Von Hohenzollern: Ich bin dreißig Jahre lang keine Autorennen mehr gefahren und dann mit einem Schlag das 24-Stunden-Rennen. Da hat der Trainer mir sehr geholfen.

 

Woher kam die Idee zum Rennen?

Von Hohenzollern: Ich habe ein Angebot bekommen, habe aber zur Voraussetzung gemacht, dass ich vorher die Autos gefahren haben muss. Ich wollte nicht zum Gespött werden, indem ich zehn Sekunden pro Runde langsamer fahre als die anderen. Es war eine Herausforderung an mich selbst, um zu sehen, wie belastbar ich körperlich und auch geistig noch bin.

 

Wie belastbar sind Sie?

Von Hohenzollern: Es dauert lange, bis die alte Eiche ins Wanken kommt. Eine gewisse Stabilität habe ich mir schon angeeignet. Aber ich bin auch ein sehr gefühlsbetonter Mensch und empfinde sehr stark in jede Richtung. Hassgefühle kenne ich zwar nicht, aber Antipathie wird konsequent durchgeführt. Ich bin auch sehr sensibel, habe meine Wunden beigebracht bekommen, die teils schneller und teils langsamer heilen. Aber am schlimmsten sind die Wunden, die man sich selbst beibringt. Sonst bin ich ein sehr sanfter Mensch.

 

Haben Sie Lehren aus Ihren Wunden gezogen?

Von Hohenzollern: Ich tendiere zu Euphorie und habe deshalb oft schlechte Erfahrungen gemacht und auch mein Lehrgeld bezahlt. Ich bin viel misstrauischer, jetzt nicht im negativen Sinn, aber viel vorsichtiger geworden. Ich tue dem einen oder anderen vielleicht auch weh dabei, wenn er es ehrlich meint. Das kann sich aber nivellieren, wenn man den Menschen dann näher kennenlernt.

 

Wem trauen Sie am wenigsten?

Von Hohenzollern: Da sind wir wieder bei meiner Familie. Die gönnen mir am wenigsten und meinen es nicht gut mit mir.

 

Ihre Familie steht doch aber schließlich auch für Ihre aristokratische Herkunft.

Von Hohenzollern: Da sind diese tradierten Säulen, auf die der Hochadel sich noch stützt. Das sind Geld, Kirche, Militär und die Aristokratie. Das war der Schutzmantel und das Unterscheidungsmerkmal gegenüber den anderen. Jetzt nehmen Sie einfach eine dieser Säulen weg, schon fängt das Wackeln an.

 

„Ich tendiere zu Euphorie und habe deshalb

oft schlechte Erfahrungen gemacht

und auch mein Lehrgeld bezahlt. Ich

bin viel misstrauischer geworden. Ich tue

dem einen oder anderen vielleicht auch

weh dabei, wenn er es ehrlich meint.

Das kann sich aber nivellieren.“

 

Kritisieren Sie die Kirche?

Von Hohenzollern: Die Kirche ist von Menschen Geschaffenes, von der halte ich nicht so viel. Der ein oder andere Papst hat es sicher gut gemacht, aber der Großteil predigt heute einen Käse zusammen, dass einem schlecht wird.

 

Sind Sie ein untypischer Aristokrat?

Von Hohenzollern: Ich bin ein Aristokrat, der sich nicht zwingend Traditionen unterwirft, sondern einen eigenständigen Charakter hat. Ich will ich sein und nicht etwas, das mir die Geburt gegeben hat.

 

Es würde Ihnen nichts ausmachen, ohne Titel zu leben?

Von Hohenzollern: Es hätte Vor- und Nachteile, aber ich würde mich keinen Deut ändern.

 

Würden Sie gern andere ändern?

Von Hohenzollern: Die Politiker. Ich bin politisch sehr interessiert, aber ich habe alle Hoffnungen aufgegeben. Die verlogenste Kaste, die es überhaupt gibt, sind die Politiker.

 

„Es dauert lange, bis die alte Eiche ins Wanken

kommt. Eine gewisse Stabilität habe ich mir

schon angeeignet. Aber ich bin auch ein sehr gefühlsbetonter

Mensch und empfinde sehr stark in

jede Richtung. Hassgefühle kenne ich zwar nicht,

aber Antipathie wird konsequent durchgeführt.“

 

Welche Traditionen oder Werte sind Ihnen wichtig?

Von Hohenzollern: Gewisse preußische Tugenden wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Hilfsbereitschaft. Das sollte in einem drinstecken. Wenn das Gegenüber das nun alles missen lässt, kann es nie meine Achtung bekommen.

 

Wem bringen Sie Achtung entgegen?

Von Hohenzollern: Meine Achtung haben Menschen, die versuchen, selbst gesetzte Ziele durch eigene Kraft auch zu erreichen. Das fasziniert mich, weil es die wenigsten tun. Dazu gehören Dichter, Denker, auch Schauspieler. Heute wird man gezwungen, seine Tugenden immer mehr in den Hintergrund zu schieben, weil der andere darüber nicht mehr verfügt. Solche Menschen muss man heute suchen.

 

Haben Sie welche gefunden?

Von Hohenzollern: Zwei, drei ...

 

Sind Sie anders als andere Menschen?

Von Hohenzollern: Ich bin vielleicht zu ehrlich und offen. Das kann verletzend sein. Intrigenspiele und Heimlichkeiten, das mag ich gar nicht, und da stoße ich sehr oft auch auf Widerstand.

 

Gibt es Menschen, die Sie bewundern?

Von Hohenzollern: Ich mag zum Beispiel Schauspieler mit Charakter wie Robert De Niro, Anthony Hopkins oder Glen Close, wenn sie auch meinem Ideal nicht entspricht, was das Aussehen angeht. Unsere beiden Nobelpreisträger find ich ganz große klasse. Der eine ist ein erzbescheidener Mensch, der im Grund in der Halbleitertechnik Dinge erfunden hat, ohne die heute kein Handy funktionieren würde. Eine stille Größe.

 

Was halten Sie von der Gesellschaft, wie Herr Lugner in Wien sie verkörpert?

Von Hohenzollern: Ich habe ihn mal getroffen, da hat er mich nicht verstanden. Sonst kenne ich ihn nicht. Es gab da mal diese hochgespielte Geschichte mit Frau Gsell, wobei sie ihn angeblich angerufen hat, weil wir unbedingt in seine Loge wollten. Alles Quatsch. Aber wenn Sie mal auf dem Wiener Opernball sind, gehen Sie bloß nicht in eine Loge. Das ist das Schlimmste und Heißeste, das es gibt.

 

Wie gefällt Ihnen der Wiener Opernball?

Von Hohenzollern: Sehr schön. Was mir gefällt, da bin ich wieder Traditionalist, ist der absolute Kleiderzwang. Da kann ein Boris Becker mit seinem Krokoanzug eben nicht rein, und wenn er hundertmal Wimbledonsieger ist.

 

„Ich bin politisch sehr interessiert, aber

ich habe alle Hoffnungen aufgegeben.“

 

Sie ärgern sich aber über viele Leute. Gibt es noch mehr?

Von Hohenzollern: Maja von Hohenzollern. Wie hat sie sich bezeichnet? Als Enkelin des letzten Königs von Sachsen? Da hat sie irgendetwas nicht auf die Reihe bekommen. Und dann sich noch seiner Orden rühmen, von denen es vier gar nicht gibt, und von Putin auch noch verliehen ... Das ist das Allerschärfste.

 

Warum ärgert Sie das?

Von Hohenzollern: Da lache ich drüber. Da gibt es ein wunderschönes Adjektiv - „erbärmlich“. Auf der anderen Seite finde ich wieder faszinierend, wie die Presse einerseits analysierend Menschen gezielt vernichtet und jede Recherche nachfährt, bis nichts mehr übrig bleibt, und dann bei einer Frau, die schon seit Jahren etwas darstellt, das sie nicht ist, stillschweigend sagt: ,Die ist eben so, das kann man ihr nicht übel nehmen.

 

Das Leben des Prinzen

Ferfried Maximilian Pius Meinrad Maria Hubert Michael Justinus Prinz von

Hoh en zollern-Sigmaringen wurde am 14. April 1943 auf Schloss Umkirch im

Breisgau geboren. Er ist jüngster Sohn von Friedrich-Viktor Prinz von Hohenzollern-

Sigmaringen und Margarete Carola Wilhelmine sowie Enkel des Wettiners

und letzten sächsischen Königs Friedrich August III. Der Prinz selbst war

insgesamt dreimal verheiratet. Die erste Ehe mit Angela von Morgen wurde

1968 geschlossen und hielt fünf Jahre. Ihr entstammen die beiden Töchter

Valerie-Alexandra Henriette Margarethe und Stefanie Michaela Sigrid Birgitta.

Mit Eliane Zosso ging der Prinz von Hohenzollern 1977 eine zweite Ehe ein, die

aber 1987 ebenfalls geschieden wurde. In dieser Zeit erblickten Sohn Moritz

Johannes Axel Peter Meinrad und die Tochter Henriette Annabelle Gabrielle

Adrienne das Licht der Welt. Auch die 1999 eingegangene, dritte Ehe mit Maja

Synke Meinert hielt nicht. Sie wurde 2007 geschieden.

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