Pörnbach Contemporary Art Show

„Schneewittchen“ und viele VIPs aus Adel, Kunst und Society: Claus Hipp, Lola Schnabel, Uschi Dämmrich von Luttitz, Eva Grünbauer und Co. beim Opening der Ausstellung „Anatomy of a fairy tale“

 

„Märchenhafte“ Kunst im Schloss! Nach dem großen Erfolg der Vorjahre luden Carl-Theodor Graf und Natalia Gräfin zu Toerring-Jettenbach erneut zum großen Festival für Zeitgenössische Kunst auf ihr malerisches Renaissance-Schloss in Pörnbach in der Holledau in Bayern, nur ca. 50 Kilometer von München entfernt. Die 3. „Pörnbach Contemporary Art Show“ stand in diesem Jahr unter dem Motto ‚Anatomy of a fairy tale’. Zu deutsch: „Anatomie eines Märchens“. Bei der diesjährigen Gruppenausstellung präsentierten 31 zeitgenössische Bildende Künstler aus aller Welt ihre Interpretationen zum Thema „Märchen“ auf dem traumhaften Anwesen.

 

Beim großen Opening am Samstag konnten der Schlossherr und seine Ehefrau erneut zahlreiche hochkarätige Gäste aus Wirtschaft, Kunst, Adel und Gesellschaft begrüßen. Zu den Gästen zählten u.a. Unternehmer Prof. Dr. Claus Hipp, Künstlerin Lola Schnabel, Adalbert Prinz und Eva Prinzessin von Preussen, Moderatorin Uschi Dämmrich-Freifrau von Luttitz, Moderatorin Eva Grünbauer, Elisabeth Prinzessin zu Sachsen-Weimar sowie die Familie des Gastgebers, sein Vater Hans-Veit Graf zu Toerring-Jettenbach und sein Bruder Ignaz Erbgraf zu Toerring-Jettenbach mit Frau Erbgräfin Robinia.

 

„Ich komme immer gerne zu diesem Festival“, so Prof. Dr. Claus Hipp. „Ich halte es für gut und wichtig, dass Kunst auch auf dem Land gezeigt wird und nicht nur in den Galerien der Großstädte. Wenn die Kunst zu den Menschen kommt, dann findet sie immer mehr Beachtung als wenn die Menschen zur Kunst kommen müssen. Ich bin mit der Familie Toerring schon seit vielen Jahren befreundet und die Kinder haben schon gemeinsam Tanzkurse besucht. Ich bin selbst als Künstler tätig und unterrichte seit vielen Jahren als Professor an der Kunstakademie.“

 

Eine Premiere beim Festival war es für Lola Schnabel. Sie(kam mit dem österreichischen Model Marlies Pfeifhofer und war erstmals auf dem Schloss zu Gast. Sie hat sich selbst als Künstlerin einen Namen gemacht und ist gerade in einer Gruppenausstellung in München vertreten: „Am Donnerstag war die Eröffnung im „Goodroom“ in der Kaulbachstraße, insofern ließ sich das mit diesem Event wunderbar verbinden“, so die Künstlerin, die in Mailand lebt.

 

„Wir freuen uns sehr, dass unser Festival für zeitgenössische Kunst auch im dritten Jahr so viel Anklang findet“, so Graf Carl-Theodor zu Toerring-Jettenbach. „Meine Frau und ich lieben die Kunst und bieten jungen, aber auch bereits etablierten Künstlern und Künstlerinnen eine neue und alternative Plattform, um ihre Werke zu präsentieren. Das Festival belebt und bereichert unsere Region und soll auch in Zukunft fruchtbare Begegnungen ermöglichen. Hier trifft Tradition auf Moderne.“

 

Seine Frau ist selbst eine erfolgreiche und international renommierte Künstlerin. Sie hat die Ausstellung kuratiert und zeigt ihre Werke erneut unter ihrem Künstlernamen Natacha Ivanova im Rahmen des Festivals. Das diesjährige Motto freute die Gastgeber besonders: „Märchen lassen uns in weit zurückliegende Zeitalter eintauchen. Ihre Sprache und Symbolik haben die Kunst bis heute beeinflusst. Es ist großartig, wie die Künstler ihre individuelle Interpretation der Thematik im Schloss umgesetzt haben.“

 

Die Gäste zeigten sich begeistert: „In der heutigen Zeit kommt es darauf an, Traditionsbewusstsein mit Zeitgeist zu kombinieren. Und das ist hier perfekt gelungen“, lobte Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz. „Es ist großartig, dass man hier in diesen alten Gemäuern jungen Künstlern die Möglichkeit bietet, sich zu positionieren. Ich habe hier im Schloss bereits für meine TV-Serie „Uschis VIP-Gärten“ gedreht und mir die Kunst schon da intensiv angeschaut. Deshalb bin ich heute sehr gerne erneut hier, zumal ich junge Künstler gerne unterstütze.“

 

Bewundern konnten die Gäste Installationen, Bilder, Zeichnungen, Fotos, Videos und Skulpturen, die sich alle mit den unterschiedlichsten Interpretationen und Ausdrucksformen von Märchen befassen. Zum Beispiel - um nur einige zu nennen . die Werke von Sabine Pigalle, die in jungen Jahren als Assistentin von Helmut Newton arbeitete und aktuell zu den erfolgreichsten französischen Künstlerinnen auf dem Gebiet der digitalen Fotografie zählt. Oder die Arbeiten vonFrancoise Petrovich, einer Expertin auf dem Gebiet der Keramik, deren Werke in den Sammlungen zahlreicher renommierter Museen wie zum Beispiel dem Centre Georges-Pompidou zu finden sind. In diesem Jahr hatten erstmals auch Studierende der Akademie der Bildenden Künste München dank des Akademievereins die Möglichkeit, ihre Arbeiten in den Räumlichkeiten zu zeigen: vom barocken Schlossaal bis hin zu den ehemaligen Landwirtschaftsräumen und Garagen. 

 

Als besonderes Highlight erwartete die Besucher im Schlosspark eine einzigartige Live-Performance: eine Installation der bekannten russischen Künstlerin Olga Kroytor, die sich für einige Stunden im Schlossgarten nur mit ihren Haaren bekleidet unter eine begehbare Glasplatte begab – eine Reminiszenz an Schneewittchen!

 

Um 16 Uhr wurde die Ausstellung feierlich mit einem Champagner-Empfang und mit Grußworten von Prof. Dieter Rehm (Leiter des Akademievereins München) und Moritz Freiherr von Crailsheim eröffnet. „Das Spannende hier ist die Kombination aus jungen und bereits etablierten Künstlern“, so Moritz Freiherr von Crailsheim. „Es ist ein gigantischer Aufwand, der hier betrieben wird. Eine Veranstaltung, die - was man sofort an der Zahl der Gäste sieht - zieht und großen Anklang findet.“

 

„Es ist prachtvoll und beeindruckend, wie die Kunst hier präsentiert und in Szene gesetzt wird. Man sieht hier viele spannende Objekte. Ein wunderbares Get together Kunst“, lobe Elisabeth Prinzessin zu Sachsen-Weimar.

 

Moderatorin Eva Grünbauer unternahm mit ihrer Mutter Adine Grünbauer eine Landpartie: „Meine Mama springt so oft als Babysitterin ein. Heute wollte ich ihr einmal etwas Gutes tun und Zeit mit ihr verbringen. Da passte dieser Ausflug aufs Schloss perfekt.“

 

Hingucker waren nicht nur die Kunstwerke, sondern auch das Outfit von Jovi Graf von Schaesberg. Dieser kam mit Frau Sophia und im feinen Cut zum Opening: „Wir waren gerade bei einer Hochzeit, nur 20 Fahrminuten von hier entfernt“, erklärte er. „Zum Dinner sind wir wieder zurück bei der Hochzeit. Dieses Kunsthighlight wollten wir uns aber nicht entgehen lassen.“ 

 

Für das musikalische Highlight sorgte die Pianistin Anna Sutyagina, die zur Eröffnung auf dem Steinway-Flügel spielte.

 

Unter den Gästen: Monaco-Konsul Prof. Dr. Alexander Liegl mit Frau Isabelle, PR-Fee Charlotte Gräfin von Oeynhausen (hatte die Veranstaltung erneut mitorganisiert) mit Alexander Freiherr von Cramm, Galeristin und Kuratorin Dina Renninger, die bei der Auswahl der Künstler der Akademie der Bildenden Künste unterstützt hatte, Textil-Unternehmer Gerhard Wöhrl, Kunstsammler Wolfgang Anselmino, Dr. Alexandra Gräfin von Arnim (Kunstareal München), Fabian Herdieckerhoff mit Mutter Therese, Benedict Rodenstock, Goso Graf von Kageneck, Immobilen-Makler Gregory Kleemann (Emslander & Company), Dr. Veronika von Liebe, Christian Graf von Pfuel, Christiane Wolff (Serviceplan), Willi Bonke (Premium Cars Rosenheim), der die Veranstaltung bereits im dritten Jahr großzügig unterstützt hatte, Manuela Freifrau von Perfall, Nanette Gehring, Margarita Cittadini-Leinfelder, Clemens und Carin von Halem, Betina von dem Knesebeck, Hayo Willms, uvm.

 

 

Text: Andrea Vodermayr