Paris, Paris Disy besuchte den schönsten Ort der Welt

Foto: Disy

Auch im Jahr 2017 verzauberte Paris die Welt wieder. Die Stadt wird immer attraktiver, immer innovativer, immer grüner, immer lebendiger – eine strahlende, sich ständig neu er ndende Metropole des 21. Jahrhunderts. Und Disy war dabei.

 

 

Der kulturelle Terminkalender war randvoll mit attraktiven Angeboten und war das wichtigste Zugpferd für den Tourismus: Ausstellungen, Events, Neueröffnungen von faszinierenden und ungewöhnlichen Locations und vieles mehr standen auf dem Pro- gramm. Mit seinen Museen und den angesagten Bars, Kunstgalerien und Designer- hotels, weltberühmten Sehenswürdigkeiten und von Kennern geschätzten Restaurants war Paris mehr denn je eine facettenreiche Stadt voller Anziehungskraft, eine Stadt, die Einheimische und Besucher gleichermaßen überraschte. Jeden Tag fanden in Paris fast 300 Events statt. Zu den großen öffentlichen Veranstaltungen zählten die Fête de la Musique, die Nuit des musées, die Journées du Patrimoine, das Feuerwerk am 14. Juli, Paris Plages, die Nuit Blanche mit ihren künstlerischen Darbietungen, und es wird natürlich die funkelnde Weihnachtsbeleuchtung sowie die Silvesterfeier auf den Champs-Élysées. 2017 beherbergte Paris eine Reihe von bedeutenden Ausstellungen: Vermeer lockte die Besucher in den Louvre, Pissarro ins Musée Marmo. Im Musée du Luxembourg wurde Monet gezeigt, im Grand Palais Rodin und im Musée du Quai Branly – Jacques Chirac Picasso. Werke von Balthus, Derain und Giacometti waren im Musée d’Art moderne de la Ville de Paris zu sehen, Cézanne im Centre Pompidou, Rubens wiederum im Musée du Luxembourg und Gauguin im Grand Palais. Fans der modernen und zeitgenössischen Kunst konnten die Crème de la Crème der internationalen Szene wie David Hockney oder Anselm Kiefer bewundern und sich auf den berühmten Messen Fiac und Art Paris Art Fair tummeln. Modefreunde kamen im Musée des Arts décoratifs auf ihre Kosten, wo eine Ausstellung über Christian Dior läuft. Designfans trafen sich auf den Messen Paris Design Week, Maison & Objet, Les Puces du Design und bei den Designer’s Days. Das Hohelied der Gastronomie wurde auf den Messen Fooding und Omnivore sowie bei der Fête de la Gastronomie oder bei den Aktionen „Goût de / Good France“ und „Tous au restaurant“ gesungen. Die Taste of Paris (Verkostung der Gerichte von Spitzenköchen) fand nun schon zum dritten Mal statt; die größten französischen Küchenchefs gaben sich hier in der Kuppelhalle des Grand Palais ein Stelldichein. Außerdem konnten Feinschmecker 2017 erstmals am Festival Resto Expérience teilnehmen. Das ganze Jahr über hielten große Sportereignisse die Zuschauer in Atem: Die Internationaux de France im Tennis im Roland-Garros-Stadion, die Zieleinfahrt der Tour de France, der Prix d’Amérique und der Prix de Diane, der Paris-Marathon und viele andere. Nach dem großen Fußballfest der UEFA-Europameisterschaft 2016 fanden 2017 in Paris gleich drei Weltmeisterschaften in der AccorHotels Arena statt: Handball der Herren, Eishockey (gemeinsam mit Köln) und Ringen. Unter den vielen Messen für Profis und Interessierte, die 2017 in Paris stattfanden, waren hier nur die für Fans besonders interessante internationale Landwirtschaftsmesse (Februar), der Salon de l’Aviation beim Flughafen Le Bourget (Juni), die Japan Expo (Juli) und der Salon du Chocolat (Oktober) erwähnt. In den vergangenen drei Jahren gab es in Paris viele Neueröffnungen: die Fondation Louis Vuitton für zeitgenössische Kunst, die Philharmonie de Paris und das Museum Art42. Außerdem wurden das Musée Picasso, das Musée Rodin und das Musée de l’Homme restauriert.

 

Die Filmkunst bleibt eng mit der Ville Lumière verbunden: Die in der Hauptstadt gedrehten Filme und Fernsehserien lassen sich gar nicht mehr zählen. Es gibt inzwischen Besucher, die der Filmkulissen unter freiem Himmel wegen kommen und auf den Spuren berühmter Schauspieler und legendärer Szenen wandeln - nach Die fabelhafte Welt der Amélie oder Midnight in Paris ist es nun vor allem die Bollywood-Produktion Bekre, in der die Stadt der Liebe gefeiert wird. 

 

Paris verführt durch seine Lebensart, die sich ständig neu erfindet. Das Angebot an Hotels wird immer vielfältiger und umfangreicher. Hotels der Spitzenklasse haben ihren Anteil am Ruf der Stadt und lassen sich ständig Neues einfallen, um die Besucher zu verführen. Historische Stadtpalais werden umgebaut und erstrahlen in Kürze in neuem Glanz: nach dem Ritz wartet alles nun ungeduldig auf die Wiedereröffnung des Hôtel de Crillon und des Lutetia. Es gibt immer mehr neue und innovative, überraschende Themenhotels, die den Gästen ganz neue Erlebnisaufenthalte bieten: etwa das Roch Hôtel & Spa, das MGallery Boutet, das 34B, das Nolinski, das Trinité Haussmann, das Pigalle Hotel oder das Off Paris Seine als erstes schwimmendes Hotel von Paris. Was die Gastronomie angeht, so gibt es immer wieder neue und kreative Adressen, zum Beispiel Éric Frechon in der Gare Saint-Lazare oder Thierry Marx mit seinem Restaurant „Étoile du Nord“ in der Gare du Nord. Alain Ducasse, der vor Kurzem in den Hallen sein Restaurant „Les Champeaux“ einrichtete, eröffnet mit dem „ore“ in Versailles nun schon wieder einen neuen Feinschmeckertempel. Guy Savoy betreibt in der Monnaie de Paris sein „Métal Café“ zur Vervollständigung der „Métalmorphoses“. Bistronomie (bistrots gastronomiques) liegt voll im Trend und es häufen sich die Neueröffnungen. Diese neuen Lokale haben sich auf authentische Aromen und Produkte spezialisiert und privilegieren kurze Vertriebswege. Die vielen kulinarischen Workshops der großen Kochschulen (Alain Ducasse, Cordon Bleu und andere) und thematische Besichtigungstouren für Feinschmecker erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Man folgt dem Ruf der modernen Streetfood-Sirenen und teilt die Begeisterung für Restaurants mit lokalen Spezialitäten.

 

Und dann sind da noch die Märkte der einzelnen Stadtviertel mit ihrem attraktiven Angebot. Paris ist nach wie vor die Hauptstadt von Mode, Luxus und Shopping. Das gilt natürlich besonders anlässlich der Fashion Weeks und während des Sommer- und Winterschlussverkaufs im Januar und im Juli. Das ganze Jahr über werden neue Flagship-Stores eröffnet und temporäre Boutiquen und Veranstaltungen locken Modebegeisterte auf der Suche nach immer neuen Reizen an. Die Angebote können in den Stadtgebieten mit hohem internationalen Touristenaufkommen (Haussmann, Marais, Champs-Élysées, Montmartre, Saint- Germain-des-Prés und andere) auch sonntags genutzt werden. Beim Carrousel du Louvre wurde ein neues Einkaufszentrum eröffnet und das Forum des Halles (150 Geschäfte) wurde rundumerneuert. Das vollständig neue Konzept verbindet das Einkaufszentrum mit Freizeitangeboten. In La Villee hat das Vill’Up seine Pforten geöffnet. In Kürze steht die Wiedereröffnung des Luxus-Feinkostgeschäfts Hédiard an.

 

2018 nehmen die Galeries Lafayee auf den Champs-Élysées den Betrieb auf. Internationale Luxusmarken richten sich in immer ausgefalleneren Designerläden ein und überbieten einander an Serviceangeboten. Ladenquartiere und Boutiquen brechen mit den gängigen Codes und bieten ein vielfältiges Angebot feil, bei dem die Fans von Designern, Vintage-Mode, französischem Touch und Ethno-Style gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Nachts verwandelt Paris sich in ein Mekka für Geselligkeit und Party. Den pariserischen Stil kennzeichnet eine Mischung aller Genres und Epochen, die keine Wünsche offen lässt. Traditionelle Kabaretts und glamouröse Varietéshows, angesagte Clubs und ausgefallene Locations, legendäre Etablissements und temporäre Veranstaltungen – die Nacht hat viele Facetten.

 

Nachtschwärmer bevölkern die Brasserie Barbès, die Bar der Maison Souquet, das Rosa sur Seine, das Perchoir, das Point Ephémère, das Clairière und das frisch restaurierte Élysée Montmartre mit seiner Salle Pleyel und dem neuen Programm. Partygänger nden immer originellere Clubs (Wanderlust, Yoyo, Badaboum), und neue Kollektive (WATO, Surprize) bieten Erlebnishungrigen einfallsreiche Veranstaltungen. Nicht zu vergessen die Musikszene mit ihren prestigeträchtigen Festivals (Rock en Seine, Weather Festival, We Love Green, Technoparade und andere). Neben den 460 Parks und Gärten hat Paris den Touristen auch in ökologischer Hinsicht einiges zu bieten. Öffentliche und umweltfreundliche Verkehrsmittel werden hier gefördert, angefangen bei den Busspuren über den Ausbau der Straßenbahn und die Entwicklung der Netze Vélib’ und Autolib’ bis hin zu den 16 leistungsstarken und dabei schon hundert Jahre alten Metrolinien. Die Erschließung der Uferböschungen und der Place de la République 

 

Die Pariser Hotels werden ihrerseits immer umweltfreundlicher: 455 von ihnen haben bereits die Charta des Fremdenverkehrsamtes für nachhaltigen Hotelbetrieb unterschrieben, und die ökologische Zertizierung schreitet voran. Ende 2015 gab es eine breite Mobilisation anlässlich der UN-Klimakonferenz.

 

Besucher, die kulturellen Austausch und unverfälschte Erlebnisse schätzen, können heute leichter denn je in die Haut eines Einheimischen schlüpfen und die Lebensart „à la parisienne“ ausprobieren.

 

Paris ist ein Reiseziel für alle: offen, tolerant, vielfältig und behindertenfreundlich. Es gibt ständig neue Projekte und das Angebot wächst. Unter den in jüngster Zeit eröffneten oder wiedereröffneten Orten seien das Musée Picasso, die Philharmonie de Paris, die Fondation Louis Vuitton und das Musée Rodin genannt.

 

Die Stadt wächst jeden Tag ein Stück über sich hinaus, zunächst einmal in virtueller Hinsicht. Kostenloses WLAN steht an vielen Orten schon zur Verfügung: in Parks, Gärten, vielen Cafés und Kultureinrichtungen und auf den Champs-Élysées, die inzwischen voll vernetzt sind. Für Touristen gibt es ständig neue Initiativen für innovative Erlebnisse und Serviceleistungen – etwa die Projekte im Rahmen des Welcome City Lab, dem ersten Labor für touristische Startups weltweit.

 

Dazu gehört auch Le Cargo, eine Plattform für die Entwicklung junger und innovativer Unternehmen aus der digitalen Welt und der Kreativwirtschaft. Die Metamorphose von Paris hat aber auch eine geografische Komponente. Die Hauptstadt schlägt über den Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes Brücken zu den Nachbargemeinden: Im Nordosten wurden das 18. und das 19. Arrondissement in Richtung Saint-Denis und Aubervilliers erweitert; im Osten dehnt sich die Stadt inzwischen über die Porte des Lilas aus. Stadtentwicklung und Architektur sind für die Hauptstadt die Trümpfe der Zukunft. Dass sich hier etwas tut, sieht man schon an den riesigen Baustellen. Neubautenzeigen, dass Paris die Welt von morgen mitgestaltet. Von dieser Dynamik zeugt auch das Projekt Réinventer Paris, eine Ausschreibung für innovative Projekte an 23 Orten in der Stadt, die auf das Paris der Zukunft verweisen.