Gourmetkult auf modern

Eine besondere  „Rossini“ - Premiere

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Inzwischen gibt es in unserer Stadt ein breites Angebot an Gourmetrestaurants. Grund genug für das Team um Hilton-Generaldirektor Andreas Searty, einen Relaunch des „Rossini“ zu starten und den Kult von einst  modernisiert aufleben zu lassen. „Um vor dem Hintergrund wachsenden Wettbewerbs bei Restaurants im oberen Preissegment sowie steigender Ansprüche der Gäste weiter optimal gerüstet zu sein, haben wir ein verbessertes Konzept für das Rossini erarbeitet“, so Searty.

So war das Restaurant im Augustkomplett geschlossen worden und wurde für 150.000 Euro umgebaut. Nun wurden die ersten 200 Gäste zum festlichen Grand Opening geladen und das neue Innenraum-Design und die neue Karte des neuen Chefkochs kennenlernen. Aber nicht alles war neu – das Personal, bekannt und beliebt, empfing herzlich Stammgäste und neues Publikum. „Es ist so schön, Sie wieder zu sehen“, empfing uns …. „Ich freue mich von Herzen.“ Schon vor zehn Jahren haben wir … als einen der pfiffigsten italienischen Kellner in Dresden kennengelernt. Roberto kennt nicht nur die Namen, Berufe und Familienmitglieder seiner Stammgäste, er erinnert sich auch an längst vergangene Episoden und gibt sie immer wieder gern zum Besten. Wie in Familie – nach Hause kommen eben.

Ein Zuhause mit neuer Einrichtung: leichter, heller und moderner. Die Küche, die wir beim Grand-Opening-Dinner genießen durften: unverschnörkelt, klar und schmackhaft. Die Gäste am Abend: International, locker und entspannt. Das Programm mit Ausschnitten aus Rossinis Opern als Überleitung zwischen den Gängen: passend, dezent und charmant vorgetragen. Die Gastgeber von Andreas Searty am Eingang, seiner Gattin in fröhlicher Freundinnenrunde bis zu Marketing-Manager Holm Krause inmitten der wichtigsten Dresdner Gesellschafts-Journalisten: souverän, sympathisch und  herzlich.

Und auch der wichtigste Neue – Chefkoch Laurent Leblanc  – setzte die Tradition des familiären Charakters des Rossinis fort, indem er sich am späten Abend freundschaftlich zu den Gästen setzte und seine eigenen Dessert-Kreationen sichtlich genoss. „Ich werde die italienische Grundausrichtung der Küche beibehalten, sie aber stets mit den unterschiedlichsten mediterranen Einflüssen ergänzen“, verspricht Leblanc.

Fazit: Es war ein gelungenes Grand Opening in lockerer Atmosphäre - eine Rossini-Premiere der besonderen Art.

Es war schön, wieder da zu sein. Fast wie nach Hause kommen. Einst war das Rossini in Dresden neben der „Erholung“ von Familie Pattis und dem „Buri Buri“ im Bellevue das einzige in Dresden, wo man gehobene Küche genießen konnte. Das Feinschmeckerrestaurant mit Blick auf die Frauenkirche wurde mehrfach mit hohen Gault-Millau-Auszeichnungen bedacht.