Licht im Zeichen der Energiewende

Mehr Umsatz und weniger Kosten durch LED?

Licht, Einrichtung, Design, Farbe - Das sind die "Stellschrauben", mit denen Geschäfte unsere Emotionen wecken, Stimmungen erzeugen sowie Ware von ihrer besten Seite präsentieren, um den Umsatz zu erhöhen. Die Vielseitigkeit des Lichts wird dabei oftmals einseitig betrachtet oder die Vielzahl der Möglichkeiten unterschätzt.

Im Laufe der Energiewende sind die Energiekosten zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden. Die Stromabrechnung ist für viele immer wieder ein Schockerlebnis: oftmals unübersichtlich fordert sie meistens zur Nachzahlung auf, weil Strompreise oder Verbrauch gestiegen sind. Dies ist bei Geschäften regelmäßig auch eine Folge der dauerhaften Beleuchtung. Wie kann dieses Spannungsfeld von notwendigem Umsatzbringer und gleichzeitigem Kostentreiber kurzfristig mit Langzeitwirkung unterbrochen werden, ohne die notwendigen Eigenschaften und gewünschten Effekte zu verlieren?

Die Antwort ist so kurz wie einfach: Mit der Umrüstung auf moderne, zeitgemäße Beleuchtungstechnik. Aber welche ist die richtige, wenn auf den Verpackungen genannte Kennwerte in der Praxis nicht eintreten oder zu großen Schwankungen unterliegen, zu kurze Lebenszyklen vermeintlich niedrige Investitionen in der Summe wieder in die Höhe treiben oder das Arbeiten bzw. Shoppen im neuen Licht keinen Spaß macht? Außerdem sind die indirekten und direkten umweltbiologischen Auswirkungen auf Natur und Mensch in ihrer Komplexität und Reichweite nicht oder zu wenig bekannt. Geht es dabei doch um Themen wie z.B. die obligatorische Entsorgung von Energiesparlampen als Sondermüll (enthalten u.a. nervenschädigendes Quecksilber und krebserregende polyaromatische Kohlenwasserstoffe), der von ihnen erzeugte Elektrosmog (der den für einen Flachbildschirm geltenden Richtwert teilweise um das 20fache übersteigt) oder deren Negativwirkung auf die menschliche Psyche (aufgrund zu geringer Bandbreite im Farbspektrum des künstlich erzeugten Lichts).

Licht ist ein Wohlfühl- und Produktivitätsfaktor, der Kunden und Gäste genauso beeinflusst wie die eigenen Mitarbeiter z.B. im Verkauf oder im Kundenservice. Helligkeit steigert Elan und gute Laune beim Personal und wirkt somit ebenso verkaufsfördernd wie eine authentische Produktpräsentation. Daher bedarf es eines Lichtkonzeptes, dass sowohl auf die Präsentation der Ware bzw. auf die Emotionen der Kundschaft ausgerichtet ist, als auch die eigenen Mitarbeiter positiv beeinflusst. Neben der Vermeidung der o.g. Auswirkungen auf das Umfeld sollte beispielsweise ein anthrazit-farbener Schuh keine Enttäuschung bei der Kundin erzeugen, weil er sich später im Tageslicht dunkelblau zeigt. Die Konsequenz wäre der zeitnahe Umtausch der Ware und die Unsicherheit bei der Verkäuferin, wie sie eine andere Kundin beim nächsten Mal berät. Gleichzeitig muss die Beleuchtung die Anforderungen des Arbeitsschutzes seitens der Berufsgenossenschaften erfüllen. Ein derartiges Lichtkonzept ist meistens, aber nicht immer vorhanden. Bei der Umstellung auf neue Beleuchtungstechnik kann es auf diese Aspekte hin überprüft und ggf. angepasst werden. Schließlich kommt eine wesentliche Forderung noch hinzu: Energieeffizienz. Im Ergebnis soll idealerweise die Lichtqualität steigen, die gesetzlichen Forderungen erfüllt und gleichzeitig durch eine langlebige Technik der Energieverbrauch möglichst deutlich und nachhaltig gesenkt werden. Eine Technik, die flexibel individuelle Lichtkonzepte ermöglicht, verlässlich rechtliche Vorgaben erfüllt, biologische Gegebenheiten berücksichtigt, ohne Sondermüll recyclebar ist und unter anderem durch eine deutliche, dauerhafte Senkung des Strombedarfs (durchschnittlich 50 Prozent bis 75 Prozent) nicht nur den Umwelt- bzw. Klimaschutz unterstützt, sondern sich auch regelmäßig innerhalb kurzer Zeit amortisiert (durchschnittlich 1 bis 5 Jahre in Abhängigkeit von den bisherigen Begebenheiten), gibt es bereits seit vielen Jahren: die LED. Sie hat in letzter Zeit eine echte technische Marktreife erfahren, sodass größere Höhen, gewünschte Lichtformen oder -farben keine Probleme mehr bereiten und fast alle Leuchtmittel und Lampen bedient werden können. Es lohnt sich, jetzt auf LED umzusteigen. Allerdings gilt es auch hier die Streu vom Weizen zu trennen, weil nicht jede LED gleich gut ist und manche auch nicht den gewerblichen Anforderungen genügen. Daraus resultieren unter anderem auch die teilweise deutlichen Preisunterschiede am Markt. Somit ist die Suche nach dem passenden Leistungs-Preis-Verhältnis wichtig. Die Finanzierung kann allein durch Eigenmittel (Kauf), in Kombination mit Fördermitteln (Kauf), die bei Erfüllung aller Voraussetzungen als nicht rückzuzahlender Zuschuss (derzeit in Höhe von bis zu 30 Prozent) gewährt werden, oder Fremdmittel (Finanzierung, Leasing, Contracting) erfolgen. Weiterhin kann durch eine gezielte (Tarif-)Wahl des Stromversorgers die Verlässlichkeit der Amortisationsrechnung in Form einer Preisfixierung für die Dauer der berechneten Amortisationszeit erhöht werden. Geschieht dies durch den Bezug von 100 Prozent reinem Ökostrom, wird gleichzeitig auch der CO2-Ausstoß vermieden.

Diese individuellen kleinen Schritte, die jedes Unternehmen vom Startup bis zum gestandenen Mittelstand und jede Privatperson aus eigener Kraft und mit dem erforderlichen Know-How realisieren kann, helfen der Umwelt, erhöhen die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und sind somit auch Zeichen der gesellschaftlichen Verantwortung, die damit wahrgenommen wird. Dies wurde so auch vom Reformhaus Mewald in der Altmarktgalerie erkannt, in Zusammenarbeit mit CO2-Concept geplant und umgesetzt sowie von der Sächsischen Aufbaubank (SAB) unterstützt. Im Ergebnis steht eine deutliche Verbesserung der Lichtqualität. Dies wurde auch von der Fotografin bestätigt, die die Fotos für die Anzeigen des Reformhaus' Mewald im Journal der Altmarktgalerie anfertigt. Seit der Realisierung der Maßnahme ist die Ausleuchtung gleichmäßiger, das Geschäft wirkt freundlicher und die Ware kommt besser zur Geltung, sodass die Kunden länger im Geschäft an der Ware verweilen, sich besser informieren und gesichert entscheiden können. Auch Freunden und Geschäftspartner des Reformhauses ist das aufgefallen. Verwundert waren Sie darüber, dass trotz dieser Steigerung der Lichtqualität der Stromverbrauch um ca. 57 Prozent gesunken ist, was einer Senkung des CO2-Ausstoßes von rund 5 t pro Jahr entspricht, sodass sich eine Amortisation nach rund 3,5 Jahren ohne und nach 2,4 Jahren mit Berücksichtigung der SAB-Fördermittel einstellt. Für die Absicherung der Amortisationszeit wurde im Sinne des Reformhauses von CO2-Concept eine 4-jährige Herstellergarantie auf die LED´s ausgehandelt und flankierend der Energiepreis auf drei Jahre fixiert. Über das Ergebnis, die gute, fachkundige Beratung sowie die kontinuierliche Betreuung während der Planungs- und Umsetzungsphase bis zum Schluss aus einer Hand durch CO2-Concept freuen sich Frau und Herr Mewald und verweisen auf das selbstredende Ergebnis.