Kurfürstenschänke

An der Frauenkirche 13

Die Auswahl bei Sonne rund um die Frauenkirche fällt schwer: vollbesetz- te Plätze an dicht an dicht gestellten Tischen, ein Restaurant am anderen. Wir entscheiden uns für die Kurfürstenschänke, denn wer einmal hier war, der weiß was er hat. Trotz hektischer Betriebsamkeit unter den Gästen und einem Kommen und Gehen von unruhigen Touristen bleibt das Personal stets souverän und entspannt. Bei unseren beiden Testbesuchen wurden wir wie Stammgäste behandelt, aufmerksam und freundlich. Obwohl viele Gä- ste von außerhalb nur auf Stippvisite sind. Wir gönnen uns einen Sekt „Au- gust der Starke“ (0,1 Liter 4,90 Euro) und sehen ehrfürchtig zur Kuppel der Frauenkirche hinauf. Die Pferde vor den Kutschen trappeln hallend über den Platz, von Ferne klingen russische Weisen von Straßenmusikanten herüber. Es fühlt sich an wie Urlaub. Den sommerlichen Tag genießen wir mit einem Spargel-Erdbeer-Salat (8,90 Euro) und einer Spargelsuppe (3,90 Euro). Beides leicht und lecker. Doch dem Beinamen „historisches Gasthaus“ gerecht werdend, gehen wir beim Hauptgang zu einer zünftigen Rinderroulade (13,50 Euro) über und nehmen ein Rinderfilet (18,90 Euro). Die Teller sind zünftig und wirklich reichlich gefüllt, die Gerichte durchaus empfehlenswert. Dem zweiten Beinamen der Kurfürstenschänke „Kaffee- haus“ fühlen wir mit einem Latte Macciato (2,60 Euro), einem Espresso (2 Euro) und einer Erdbeerschnitte für 2,60 Euro auf den Zahn. Ja, für eine Kaffee zur Pause beim Spaziergang ist es geeignet, von Wiener Gleichna- migen ist es allerdings weit entfernt.

FAZIT: Ein gemütliches Plätzchen mitten in der Stadt mit optimaler Atmosphäre zum Genießen und Entspannen. Gutes, zünftiges Essen, serviert von freundlichem Personal.