In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume. (MarkTwain) Nichts ist so beständig wie die Veränderung... Ich lebe nun seit 26 Jahren in Radebeul und begleite journalistisch das Kulturleben im Elbtal. Jetzt wurde es Zeit für einen Wechsel. Nach meinem Mann und meiner Tochter Stella Marie zieht es auchmich ins Rhein-Main-Gebiet, damit wir als Familie fortan wieder„so richtig“ zusammenleben können.Ab September werde ich deshalb in Dreieichenhain wohnen,das ist ein kleiner Ort am südlichen Rand von Frankfurt. Dasbedeutet auch, dass ich künftig die Kulturberichterstattungfür die Disy in andere Hände geben werde.Ich danke Ihnen für alles und wünsche Ihnen auch weiterhinviel Vergnügen beim Entdecken und Begleiten des reichen undeinmaligen Kulturlebens dieser Stadt und dieser gesamten Region.Alles Liebe,Ihre Claudia Homberg

Alte Meister: Eine Nacht mit der Madonna

© Foto: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Hans Christian Krass

Dass nachts die Exponate eines Museums zum Leben erwachen ist eine bezaubernde Vorstellung.In der Kino-Komödie„Nachts im Museum“ muss der Nachtwächter, gespielt von Ben Stiller, so einiges aushalten.Wenn Sie auch schon immer davon geträumt haben, die Sixtinische Madonna und andere Kostbarkeiten einmal während der Abendstunden zu erleben, kann dieser Traum jetzt erfüllt werden. Unter dem Titel „Nachts im Museum“ werden exklusive Abendführungen durch die Alten Meister und den Mathematisch-Physikalischen Salonangeboten.

 

Los geht es jeweils um 20 Uhr.Alte Meister: Sa 01.10.16, Do 13.10.16, Sa 29.10.16, Do 10.11.16, Sa 26.11.16, Do 17.12.16, Sa 22.12.16 Mathematisch-Physikalischer Salon: Do 27.10.16, Do 08.12.16 Tickets sind für 15 Euro sind im Vorverkauf an allen Kassen, beim Besucherservice und im Onlineshop erhältlich.

Schlosspark Pillnitz: Der Gärtner des Maharadschas

© Foto: PR Pillnitzer Schlosspark

1865 geboren, begeisterte sich Gustav Hermann Krumbiegel bereits mit 14 Jahren für Blumen und Pflanzen. Als ältester Sohn einer kinderreichen und verarmten Familie begann der Lohmener in den Königlichen Gärten Pillnitz die Ausbildung zum Gärtner und lernte neben der grünen Handwerkskunst auch die Gartenmoden des 19. Jahrhunderts kennen. Doch dann zog es den Sachsen in die weite Welt: Über Schwerin und London führte ihn sein Wissensdurst und Tatendrang 1893 bis nach Indien.Wie aus dem Gärtnerlehrling aus Pillnitz der brillante Gartenkünstler Indiens wurde,zeigt die Sonderausstellung im Schlossmuseum (Neues Palais), die vom 30.April bis 1. November 2016 geöffnet ist.Die Farbenpracht Indiens wird eingefangen in einer berauschenden Bepflanzung des Pillnitzer Schlossparks. Sogenannte Teppichbeete mit formenreichen Mustern aus farbigen Blattschmuckstauden und Blüten, geziert von ausschweifenden Palmen künden von der Pracht indischer Gärten im 19. Jahrhundert.

 

Noch bis zum 1. November, Sonderausstellung im Schlossmuseum (Di - So 10 bis 18 Uhr), Schlosspark Pillnitz.

„La Traviata“ in der Semperoper Von Liebe und Tod

© Foto: Matthias Creutziger

Verdi quält seine Heldinnen: Die schöne Edelkurtisane Violettain „La Traviata“ ist schwer krank, dennoch überspielt sie ihr Leiden und mischt bei jeder Party kräftig mit. Denn nichts fürchtet Violetta mehr, als einsam und allein zu sein.Die Oper „La Traviata“ gehört zu den bekanntesten Opern der Welt. Verdi löste mit seiner provokanten Story aus dem Milieu der Prostituierten und Halbwelt einen satten Skandal aus. Jetzt steht „La Traviata“ in der fulminanten Inszenierung von Andreas Homoki wieder auf dem Spielplan der Semperoper. Als Violetta ist Venera Gimadieva zu erleben, den Alfredo gibt Yosep Kang. Am Pult der Staatskapelle wird Mikhail Agrest stehen.

CD Tipp Alexander Stewart staubt tüchtig ab

© Foto: Alexander Stewart/Joseph Scanlon

Erinnern Sie sich an den Stevie-Wonder-Titel „Part Time Lover“? Der junge Brite Alexander Stewart staubt den alten Hit tüchtig ab und macht einen gelungenen Swing-Titel mit Pop-Appeal daraus. Bereits mit seinem Debüt-Album „All or nothing at all“ swingte sich der junge Brite auf Anhieb ganz nach oben. Sein neues Album „I Thought About You“ überzeugt mit lockerem fabelhaftem Swing, gutem Timing und jede Menge Pop-Appeal. Unterstützt wird er dabei von dem vollen Sound einer Big Band. Musik für jede Gelegenheit. Locker, unprätentios, elegant.

Alexander Stewart: „I thought about you“, Herzog Records