Kamasutra - Bodenabwehr Straße 60

Detailreiche Verzierungen dominieren die Räume. Indische Ornamente überall. Wir nehmen Platz im Maharadscha-Saal, dem größten Raum des Restaurants Kamasutra. Prachtvolle Kronleuchter hängen von der Decke, auf den Tischen Vasen und Kerzenhalter aus Messing.

 

Seit Januar 2001 gibt es das indische Spezialitätenrestaurant Kamasutra. Dabei hat der Gastronom Harjeet Sidhu sehr viel Wert auf die Einrichtung der Räume gelegt. Bereits im Eingangsbereich wird deutlich, das im Kamasutra sehr viel Wert auf Details gelegt wird. „Die komplette Inneneinrichtung ist in Indien gefertigt und nach Deutschland importiert worden“, beschreibt er. „Bei uns ist alles Original Indien, von den Speisen bis zum Mitarbeiter.“ Insgesamt finden 100 Gäste Platz im Kamasutra - in vier Räumen, verteilt auf zwei Ebenen.Bei Mango-Lassi und Mass Chai brauchen wir eine Weile, bis die Wahl getroffen ist. Rind- und Schweinefleisch suchen wir in der Karte vergebens, dafür gibt es eine breite Auswahl an Lamm, Fisch und Hühnchen. Wir bestellen unter anderem Machhi Tikka, 24 Stunden marinierte Fischstücke mit Joghurt und Safran (19 Euro) oder Murgh Tandoori Hühnchen mit 21 verschiedenen Gewürzen (15 Euro). Murgh Kamasutra, Huhn mit spezieller exotischer Kamasutra-Soße (19 Euro), wird auch serviert. Für die Vegetarier unter uns gibt es Karahi Khumb, Champignon mit Tomaten, Ingwer, Paprika und Zwiebeln (14 Euro). Bei drei unserer Gerichte haben wir uns als Beilage für indischen Reis entschieden, zum Murgh Kamasutra gibt es Fladenbrot. Alle Speisen werden in reich verzierten, original indischen Gefäßen angerichtet. In jedem Gericht schmeckt man die reichhaltige Vielfalt an Gewürzen. Die Portionen sind reichlich, es sieht weniger aus, als es am Ende ist.

 

Fazit: Das Spezialitätenrestaurant Kamasutra macht seinem Namen alle Ehre. Denn wie auch in der namensgebenden Schrift ist es ein Leitfaden für das richtige Erlernen des Angenehmen und animiert dazu, mit allen Sinnen den Genuss des Essens zu zelebrieren.

Foto: Disy