Erster Familienurlaub zu viert für Schauspieler Jan Hartmann

Foto: G. Nitschke/Brauer Photos

Erster Familienurlaub zu viert. Schauspieler Jan Hartmann („Verbotene Liebe“, Kreuzfahrt ins Glück“, „Lifelines“) und seine Frau Julia wurden Ende letzten Jahres zum zweiten Mal Eltern. Das Paar reiste nun mit den beiden Kindern Nikolas (dreieinhalb Jahre) und Emilia Greta (vier Monate alt) ins Luxus-Resort „Geinberg5 Private Spa Villas“ in Oberösterreich unweit von Passau. Perfekt für den Schauspieler, um Kraft zu tanken und sich mit seinen Lieben von Kopf bis Fuß verwöhnen zu lassen. Das Quartett konnte nicht nur die gute Landluft tanken und die traumhafte Natur genießen, sondern auch herrlich entspannen. Sie wohnten in einer der 21 stylishen und geräumigen Villen, die alle über einen eigenen Butler,  einen offenen Kamin, einen eigenen Wellnessbereich mit finnischer Sauna, Dampfbad und Whirlpool sowie Badesteg mit Zugang zum 3000 qm großen Natur-Badeteich verfügen. Tagsüber relaxte das Paar im Private Spa mit Hammam und abends ließen sich die Hartmans im resorteigenen Haubenrestaurant Aqarium verwöhnen. Gerade erst wurde das Resort an der Grenze Österreichs bei den „World Spa Awards“, quasi den „Oscars“ der Reisebranche, zum bereits zweiten Mal ausgezeichnet. Gastgeber und Geschäftsführer Manfred Kalcher freute sich über die prominenten Gäste und führte sie persönlich durch die Anlage. Danach nahm sich Jan Hartmann die Zeit für ein Interview. Er kam, gut gelaunt und lässig in cooler Lederjacke des Kultlabels Matchless London – das limitierte Modell trägt übrigens auch Daniel Craig alias 007 im Film „Spectre“  -  zum Gespräch. Und sprach über sein Familienglück, seine Qualitäten als Hausmann und sein Beziehungsgeheimnis. Und er verriet, warum ihn eine eigene Krimi-Serie reizen würde…

 


Ist das der erste Familienurlaub mit beiden Kindern?

Jan Hartmann: „Es ist tatsächlich unser erster Urlaub zu viert. Mit Nicki waren wir schon verreist, aber zusammen mit der Kleinen ist es das erste Mal. Die ersten Monate nach ihrer Geburt waren wie praktisch nur zu Hause. Deshalb ist das hier etwas Besonderes. Unser Sohn war als Erster im Pool und total begeistert, vor allem auch von dem eigenen Teich vor der Haustüre. Er hatte so viele neue Eindrücke und ist abends todmüde ins Bett gefallen. Ich habe mich hier gleich wie zu Hause gefühlt. Wir haben in unserer Villa sogar ein eigener Jacuzzi und eine eigens Dampfbad, das ist der Knaller. Man wird wunderbar persönlich betreut. Und man ist sehr privat, denn von außen kann keiner in die Villa gucken. Es hat nicht den typischen Hotel-Charakter, sondern den eines eigenen Ferien-Domizils. Wir würden das Haus am liebsten gar nicht verlassen. Muss man aber auch noch nicht, denn es gibt einen Butlerservice. Diesen haben wir auch schon genutzt. Nicht weil wir uns gerne bedienen lassen, sondern weil es mit Kindern einfach praktisch ist. Unser Sohn Nicki konnte im Schlafanzug essen – und danach ging es direkt ins Bett. Aber das Restaurant haben wir heute zum Frühstück getestet. Es gab alles was das Herz begehehrt. Meine Frau möchte auf jeden Fall noch eine Spa-Anwendung ausprobieren. Ich auch – wenn die Zeit bleibt. Denn wir sind nur drei Tage hier – leider. Gestern war ich im Hammam – es ist perfekt zum Relaxen und um einen schönen Tee trinken. Und es herrschen tropische Temperaturen – herrlich! Das hier ist zwar kein typisches Kinderhotel. Aber alle sind unglaublich freundlich und die Ruhe und die Privatsphäre hier sind einfach perfekt. Das Schöne an dem Resort ist, dass es nicht weit von unserem zu Hause liegt. Mit dem Auto sind wir in nur anderthalb Stunden hier. Aber man ist trotzdem sofort in einer anderen Welt und hat das Urlaubs-Feeling.“

 

Wie hat sich das Leben mit zwei Kindern verändert?

Jan Hartmann; Wir haben aber das große Glück, dass die Kleine sehr entspannt und brav ist. Es ist kein Schreikind. Wir haben wirklich Glück gehabt, mit beiden Kindern. Der Große geht seit Herbst in den Kindergarten. Er schläft bei uns im Bett und die Kleine im Beistellbett. Ich schlafe oft mit den beiden Kindern ein.“  

 

Haben Sie eine Babypause gemacht?

Jan Hartmann: „Ich habe ganz offiziell eine Elternzeit genommen. Im Winter wird ja ohnehin weniger gedreht. Jetzt im Frühjahr geht es dann wieder richtig los. Ab Mai drehe ich wieder für „Kreuzfahrt ins Glück“ und meine Familie ist wie immer mit dabe.. Meine Frau haben noch einen gemeinsamen Blog, der ebenfalls Zeit in Anspruch nimmt. Deshalb waren wir in der letzten Zeit auch gerne daheim. Bei der vielen Reiserei ist unser Zuhause ein wunderbarer Gegenpol. Ich habe nur während der Schwangerschaft meiner Frau zehn Kilo zugenommen. 

 

Sie haben zehn Kilo zugenommen als ihre Frau schwanger war? Warum das?

Jan Hartmann: „Sagen wir acht bis zehn Kilo. Ich habe einfach keinen Sport mehr gemacht und immer alle Reste aufgegessen. Bei mir geht das dann recht schnell….“ 

 

Und die müssen wieder runter. 

Jan Hartmann: „Auch. Ich rechne fest damit, dass ich so meine Strandfigur dieses Jahr wieder hinbekomme (lacht).“

 

Warum passt es bei Ihnen und Ihrer Frau so gut? Haben Sie ein Beziehungs-Geheimnis?

Jan Hartmann: „Wir kennen uns seit Januar 2014, aber es fühlt sich immer noch ganz frisch an. Wir haben im gleichen Jahr, im Dezember, geheiratet. Im Jahr drauf kam unser Sohn zur Welt. Warum es bei uns so gut funktioniert? Ich bin kein Eremit, aber ich bin durchaus mal gerne für mich. Meine Frau ist der einzige Mensch, den ich permanent um mich haben kann und mit dem ich mich auch ständig unterhalten kann Das ist schon etwas Besonders. Unser Beziehungs-Geheimnis? Den anderen respektieren, ehrlich zueinander sein, zuhören und den anderen sein lassen. Und, ganz wichtig: sich selbst als Paar nicht zu verlieren! Selbst jetzt, wo die Kinder noch klein sind, versuchen wir, einen gemeinsamen Opernabend oder ein schönes Abendessen für uns einzurichten. Und Oma und Opa passen dann auf die Kinder auf. Das muss nicht ständig sein, aber einmal pro Monat wäre es schön. Meine Frau kann allerdings besser kochen als ich. Ich staubsauge dafür.“

 

Sie staubsaugen?

Jan Hartmann: „Ja, mindestens einmal am Tag, manchmal sogar zweimal. Ich finde es einfach schön, wenn es sauber ist. Und es hat für mich auch etwas Beruhigendes.“ 

 

Sie sind ein attraktiver Mann. Wie wichtig ist Mode für Sie?

Jan Hartmann: „Ich gehe ehrlich gesagt nicht so gerne shoppen. Ich habe einige Basics, die ich sehr gerne trage. Aber ich bin alles andere als ein Fashion-Victim. Als Vater wird das mit den Klamotten aber auch weniger wichtig, denn es ist ohnehin immer Spucke drauf (lacht). Aber diese Matchless-Jacke, die ich heute trage, ist cool und zeitlos, das gefällt mir. Ich bin kein Rocker-Typ, und viele Lederjacken sind mir zu bikermäßig. Aber diese ist einfach perfekt. Und ich fühle  mich damit tatsächlich ein bisschen wie James Bond (lacht),

 

Sie sind mehr auf die Schwiegersohn-Rollen abonniert. Wäre es Ihr Traum, mal etwas in Richtung Action zu machen?

 

Jan Hartmann: „Es wäre durchaus mein Traum. Natürlich nicht in dem Umfang. Mir schwebt jetzt nicht die nächste James Bond-Rolle vor. Aber eine Kommissar-Geschichte, eine eigene Krimi-Serie, das würde mir durchaus Spaß machen. Etwas mehr Action, weil ich das auch privat sehr liebe. Ich bin bei meinen Rollen natürlich mehr auf den Schwiegersohn, auf den, der das Mädchen immer bekommt, festgelegt. Das ist meine Nische und das ist auch schön und gut. Aber es ist nun einmal so: der Fiesling würde gerne mal in einer Romanze spielen und der Schwiegersohn den Action-Helden. Ich bin ein Mann und ein Abenteurer. Deswegen würde mich das durchaus reizen. Aber ich bin froh um meine Nische. Wie heißt es so schön: „Die Hand, die einen füttert, beißt man nicht.“ Ich weiß aber, dass noch mehr geht und ich arbeite daran.“

 

Text: Andrea Vodermayr

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