So schützen Sie sich im Hochsommer vor Insekten

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Gartenpartys, Grillabende im Freien und nachts bei offenem Fenster schlafen – der Hochsommer hält schon einige schöne Annehmlichkeiten bereit. Doch nicht nur wir Menschen genießen gerne die angenehmen Temperaturen während der heißen Jahreszeit. Vor allem Stechmücken sowie Fliegen laufen in den Sommermonaten erst richtig zu Hochformen auf. Doch dadurch machen sie dem sommerlichen Idyll sowohl im Garten als auch in den eigenen vier Wänden häufig einen Strich durch die Rechnung. Denn das Gesumme und Gebrumme der kleinen Tierchen kostet einem schnell den letzten Nerv. Was kann man also tun, um möglichen Insektenangriffe im Sommer draußen wie drinnen vorzubeugen?

  1. Fenster mit Fliegengittern ausstatten

Dieser Tipp ist zwar schon längst ein alter Hut. Dennoch begehen viele Mieter sowie Vermieter bei der Einrichtung ihrer Wohnungen einen großen Fehler: Sie vernachlässigen beim Thema Fliegennetz den Faktor Qualität. Selbstklebende, zuschneidbare Sets aus dem Baumarkt überzeugen zwar durch ihren niedrigen Preis. In Puncto Zuverlässigkeit können sie mit hochwertigen Gittern jedoch nicht mithalten. Diese verfügen in der Regel über einen robusten Alurahmen, der von der Größe her passgenau in die Fensteröffnung eingesetzt wird. Das sieht nicht nur optisch ansprechend aus. Durch den robusten Rahmen trotz der Fliegenschutz jedem Wetter. Selbstklebende Gazestoffe verlieren dagegen schnell an Klebekraft und müssen oft erneuert werden. Selbst für schwierige Stellen wie Dachöffnungen gibt es mittlerweile zahlreiche, zuverlässige Lösungen (erhältlich im Webshop von insektenstop.net). 

  1. Türen zu Insekten-Barrieren machen

Neben Fenstern gelangen im Sommer besonders viele Stech- und Fluginsekten durch verschiedene Öffnungen in Haus oder Wohnung. Doch gerade an heißen Tagen kommt man für einen angenehmen Luftzug in den Wohnräumen um weit geöffnete Türen nicht immer herum. Lästigen Mückenplagen vorbeugen kann man in diesem Fall mit speziellen Fliegengitter-Türen. Es gibt sie sowohl als Schiebe- als auch als Dreh-Modelle. Erfahrene Hersteller bieten hier wiederum passgenaue Produkte für die eigenen Bedürfnisse an. So muss man nach dem wohltuenden Stoßlüften am Abend keine Angst vor ungebetenen, summenden Gästen haben.

  1. Den Rasen regelmäßig trimmen

Hört sich auf den ersten Blick etwas zusammenhanglos an, hat aber dennoch Methode. Schließlich sind hohe Gräser sowie Büsche ein wahres Eldorado für Insekten. Dort sind sie gut geschützt und können sich ungehindert fortpflanzen. Wer deshalb im Sommer speziell im Garten seine Ruhe vor Moskitos und Co. haben will, kommst selbst bei heißen Temperaturen um regelmäßige Touren mit dem Rasenmäher nicht herum.

  1. Im Garten auf Sauberkeit achten

Das ist manchmal einfacher gesagt als getan. Denn nach einer angenehmen Gartenparty haben vermutlich die wenigsten noch Lust, den Rasen oder die Terrasse nach Anbruch der Dunkelheit genauestens nach Abfallresten zu durchsuchen. Dennoch hat eine gewisse Ordnung im Garten oberste Priorität. Essensreste (speziell Fleisch), Müll jeglicher Art sowie Hundekot ziehen Stechmücken und Fliegen magisch an. Wer sie sich vom Leib halten will, sollte in jedem Fall ausreichend verschließbare Behälter bereitstellen und speziell nach Grill- oder Partyabenden darauf achten, dass der Garten frei von Essensresten ist.

  1. Den Komposthaufen nicht zu nah am Haus platzieren

Die Ausdünstungen der sich zersetzenden Gartenabfälle haben eine ähnliche Wirkung auf Fliegen wie der Geruch von Müll oder Essensabfällen. Zudem nutzen viele Insekten den warmen Komposthaufen als Brutplatz – speziell im Sommer. Wer den Komposthaufen direkt neben Haus oder Wohnung stehen hat, riskiert dadurch, dass Mücken und Co. ungehindert in den Wohnraum gelangen. Steht er dagegen weit entfernt und im Bestfall in der prallen Sonne, wird dieses Risiko minimiert und die direkte Hitze macht den Kompost als Brutstätte weniger attraktiv.

Fliegengitter, Kräuter und Spinnen vertreiben lästige Mücken

Wer seine eigenen vier Wände im Sommer vor unangenehmen Mückenangriffen schützen will, kommt an hochwertigen Fliegengittern aller Art nicht vorbei. Dagegen kann man die fliegenden Nervensägen im Garten schon mit einigen kleinen Handgriffen im Zaum halten. Wer es dagegen naturverträglich mag, kann Stechmücken und andere Insekten unter anderem mit dem Duft bestimmter Pflanzen sanft und schonend aus dem Garten vertreiben. Zudem sind Spinnen zuverlässige Schädlingsfänger. Es kann sich also lohnen, sie zum Freund zu machen.