Disy schaut sich für Sie in Dresden nach den besten Immobilienstandorten um

Ob Traumhaus oder Eigentumswohnung: Immobilien sind in Dresden eine sichere Geldanlage mit Rendite-Garantie. Wir haben uns für Sie auf die Suche gemacht und geben Ihnen einen Überblick über den Markt. 

Dresden besitzt eine der schönsten europäischen Stadtlandschaften. Ensembles der barocken und gründerzeitlichen Baukultur, die berühmte Gartenstadt Hellerau oder moderne Bauten aus den letzten Jahrzehnten geben der Stadt das charakteristische Gepräge. 

Villen mit Elbblick, rekonstruierte Altbauwohnungen, Wohnungen in modernen Mehrgeschoss-Wohnhäusern, Einfamilienhäuser im Grünen – Angebote gibt es für jeden Geschmack. Topadressen sind in erster Linie die Elbhänge in Loschwitz, auf dem Weißen Hirsch und Objekte im Preußischen Viertel. Sie zählen zu den exklusivsten Wohnstandorten der neuen Bundesländer. Auch die erstklassigen Villenviertel in Striesen, Blasewitz und Teilen der Johannstadt sind besonders begehrt. Der registrierte Spitzenpreis mit rund 500 Euro/m2 für einen Bauplatz für ein freistehendes Einfamilienhaus wurde in dem Stadtteil Weißer Hirsch erzielt. 

Der höchste Bodenrichtwert 2015 wurde für die Innenstadt, nördliche Prager Straße mit 4.000 Euro pro Quadratmeter ermittelt. 2013 war der Bereich um die Frauenkirche mit 3.900 Euro pro Quadratmeter Spitzenreiter. Der niedrigste Wert von 20 Euro pro Quadratmeter wird für mehrere dörfliche Gebiete wie z. B. Schönborn, Brabschütz, Roitzsch, Oberwartha und Zöllmen ausgewiesen.

Die Bodenrichtwerte spiegeln das Marktgeschehen der letzten zwei Jahre wider. Zusammengefasst ergibt sich 2015 eine mittlere prozentuale Wertsteigerung von elf Prozent gegenüber 2013. Das entspricht durchschnittlich einem Anstieg um 15 Euro pro Quadratmeter Baulandfläche. Im Vergleich zum Vorjahr wurden folgende Entwicklungen für die einzelnen Teilmärkte festgestellt: Das knappe Angebot an Bauflächen (minus 25 Prozent) führte zu einer geringeren Anzahl an Abschlüssen (minus 28 Prozent) und damit einem geringeren Geldumsatz (minus 32 Prozent). Gehandelt wurden Grundstücksflächen aller Lagen mit steigenden Quadratmeter- preisen für das Bauland (12 Prozent bis 74 Prozent). Für Bestandsgebäude des Geschosswohnungsbaus wurden etwa 30 Prozent mehr Kaufverträge abgeschlossen. Ein Preisanstieg von durchschnittlich 20 Prozent für den Quadratmeter Wohnfläche wurde registriert. Den höchsten Preisanstieg mit 44 Prozent erzielten Verkäufe in bisher wenig nachgefragter Lage. 

Das Marktsegment für Wohnungseigentum mit 65 Prozent aller Abschlüsse im Berichtszeitraum zeigt im Vergleich der Jahre 2009 bis 2014 eine kontinuierliche Verschiebung der Gesamtkaufpreise auf Werte über 250.000 Euro. Im Erstverkauf wurden für Neubauwohnungen etwa sechs Prozent und für neu sanierte Altbauwohnungen zehn Prozent für den Quadratmeter Wohnfläche mehr gezahlt. Im Weiterverkauf lag der Quadratmeterpreis bei durchschnittlich 1.450 Euro pro Quadratmeter. 

Hervorragend auch als Standort für exklusives Wohnen hat sich der Neumarkt entwickelt. Der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche diente dem Platz dabei als Initialzündung. Dresden zeigt hier beispielhaft, dass großzügiges, modernes Wohnen im historischen Kontext qualitätsvoll möglich ist. Auch Flächen um den Schützenplatz und an der Freiberger Straße sind nachgefragte neue Wohnquartiere. Besonderen Reiz hat das Wohnen in der Neustadt. Hier, im Viertel mit der höchsten Dichte an Bars und Kneipen, herrscht lebendiges Treiben und die junge kreative Szene trifft sich bis spätabends. Elbwiesen und angrenzende Parkanlagen laden zum Spazieren und Verweilen ein. Besonders die Äußere Neustadt ist Anziehungspunkt der hiesigen Kultur- und Kreativwirtschaft. 

Mit einer besonderer Dynamik haben sich in den vergangenen Jahr- zehnten die Lagen am Stadtrand entwickelt: Schönfeld/Weißig, Klotzsche und Langebrück im Dresdner Norden sowie Dresden-Plauen, Strehlen und Leubnitz-Neuostra nahe der TU Dresden. Im Dresdner Osten sind Laubegast und Kleinzschachwitz nachgefragte Wohnimmobilienstandorte. Zu den größten derzeit geplanten Innenstadt-Projekten zählt die Bebauung des zentral gelegenen „Prager Carrées“ am Hauptbahnhof durch die Revitalis Real Estate AG. Hier entstehen bis Ende 2016 ca. 250 neue Wohneinheiten sowie 5500 m2 Einzelhandels- und Büroflächen. Aufgrund der Schuldenfreiheit kann sich Dresden ein umfassendes Investitionsprogramm in Schulen, Kindertagesstätten, Kultureinrichtungen und in der kommunalen Infrastruktur leisten. So stellt sich Dresden auch zukünftig auf einen positiven Wanderungssaldo ein.