Wie Heidi Winkler Italien begeisterte

Foto: Andrea Pollak

Nur 45 Kilometer südlich von Verona liegt die Kleinstadt Mantova. Hier, mitten in der Lombardei, findet sich alles, was eine typische italienische Stadt ausmacht: Ein romanisches Dorf, eine Kirche aus der Zeit der Renaissance und sogar Shakespeare schickte Romeo hier ins Exil. Eine warmherzige Stadt voller Kunst und Kultur in der sich auch die Allgäuer Malerin Heidi Winkler wohl fühlte – und mit der Ausstellung L’arte emozionale di Heidi Winkler für viel Begeisterung sorgte. „Es war super, einer meiner schönsten Ausstellungen und Reisen“, schwärmt die Künstlerin. Rund 300 Gäste kamen zur Vernissage im Galana Studio und zeigten sich begeistert von den emotionalen Bildern. Vier Wochen lang waren ihre Werke zu sehen: „Natürlich gab es meine Herzen, aber auch Akte und ein paar moderne Werke zu bestaunen“, erzählt sie weiter. Diese Begeisterung und diesen Besucherandrang gab es nicht nur bei der Vernissage, im Laufe der Ausstellung bewunderte ein steter Strom von Besuchern die Werke. Doch wie kamen die Bilder der Allgäuerin überhaupt nach Bella Italia? Nun, ein alter Bekannter entdeckte ihre Werke im Internet. Schnell war der Telefonkontakt hergestellt. Ursprünglich sollte die Ausstellung im Palazzo Ragione stattfinden. „Durch ein Erdbeben vor drei Jahren wurde das Palazzo beschädigt und ist immer noch im Bau“, erklärt die Malerin. Also wurde die Ausstellung in der Galerie eröffnet. „Ich möchte aber definitiv im Palazzo noch ausstellen. Das ist fest eingeplant“, freut sich Heidi Winkler. Und natürlich hat sie sich vom südländischen Flair inspirieren lassen. „Die Farben und die alten Formen kann man in abstrakten Bildern einbringen. Ich habe dadurch auch ein bisschen glamouröser gemalt. Die neuen Herzen und Blumen wurden edler gestaltet, unter anderen farblich, mit Glitzer und Steinen“, erzählt sie weiter.