Götz Alsmann präsentiert "Bin nur ein Jonny"

Mit diesem Konzert nimmt sich die Staatsoperette Dresden erneut einer Thematik an, die schon seit Beginn der Intendanz von Wolfgang Schaller 2003 dem Haus ein großes Anliegen ist. Damals kehrten als »entartet« gebrandmarkte Werke wie Emmerich Kálmáns "Die Herzogin von Chicago", Paul Abrahams "Viktoria und ihr Husar" oder Ralph Benatzkys "Im Weißen Rössl" in ihren originalen jazzigen Orchestrierungen auf den Spielplan zurück und erregten überregionales Aufsehen. Zudem befasste sich 2005 die Tagung "Operette unterm Hakenkreuz" mit den Nachwirkungen der ideologisch fehlgeleiteten "Säuberungsaktionen" der Nationalsozialisten im Musiktheater.

Der Konzertabend "Bin nur ein Jonny" zeigt nun auf, welch großartige Entwicklung gestoppt wurde, als die Nazis in Deutschland an die Macht kamen. Unter der musikalischen Leitung von Christian Garbosnik hören Sie bekannte Melodien und Schlager sowie zu Unrecht vergessene Kostbarkeiten.

Multitalent Götz Alsmann – TV-Moderator, Entertainer und Musiker in Personalunion – wird als einer der besten Kenner der Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts auf seine unnachahmliche Art durch den Abend führen und unter anderem auch den Song "Bin nur ein Jonny" interpretieren.

 

"Bin nur ein Jonny"

Ein Konzert mit Werken von Paul Abraham, Ralph Benatzky, Franz Doelle, Bruno Granichstaedten, Werner Richard Heymann, Emmerich Kálmán, Eduard Künneke, Theo Mackeben, Richard Tauber und Jaromir Weinberger

 

Sonnabend, 10. Juni, 19.30 Uhr und Sonntag, 11. Juni, 19.30 Uhr

Karten von 23 € bis 49 €

unter 0351 320 42 222 oder karten@staatsoperette.de

 

Foto: Jerome Bonnet