Gil Ofarim über „Riccardos Dream Date“: seine persönlichen Träume und Zukunftspläne!

Foto: E! Entertainment Media, LLC

„Mein großer Traum ist ein Eigenheim – so spießig das aus dem Mund eines Rockers klingen mag!“

Mit ihm hätte fast jede Frau gerne einmal ein Date: Gil Ofarim. In „Let’s Dance“ brachte er die Fans mit seinen Tanzkünsten zum Träumen. Jetzt spricht er demnächst im TV über seine eigenen Träume! Der Musiker ist einer der prominenten Talkgäste in der neuen TV-Show „Riccardo’s Dream Date“ des Senders E! Entertainment. Im Gespräch mit Star-Blogger Riccardo Simonetti wird Gil in einer der insgesamt fünf 25minütigen Folgen (immer montags um 20.15 Uhr) von seinen persönlichen Träumen erzählen. Wir haben Gil aus diesem Anlass getroffen und mit ihm über die Sendung, seine Träume und seine Zukunftspläne gesprochen. 

 

Gil, Du bist zu Gast in „Riccardo’s Dream Date“. Wie waren die Dreharbeiten für Dich?

GO: „Großartig und sehr lustig! Die Zuschauer werden feststellen, dass wir von hinten aussehen wie Geschwister. Man könnte als Gag sagen, wir beide wären das neue Volksmusik-Duo. So wie früher Milli Vanilli, nur mit Lederhosen (lacht). Denn bei den Dreharbeiten auf dem Wallberg haben einige Schaulustige und beim Jodeln zugehört und gefragt ob es eine Platte geben wird. Wir sind sofort darauf eingestiegen: ‚Silbereisen und Carmen Nebel sind schon gebucht’.“ (lacht).

 

Welchen Traum lässt Du Dir in der Sendung erfüllen?

GO: „Ich habe mehrere Träume, aber nicht alle sind im Moment umsetzbar bzw. Riccardo hätte bei einigen vielleicht nicht mitgemacht. Aber ich bin Münchner, und da ich früher viel unterwegs war habe ich München und die bayerische Kultur immer mehr zu schätzen gelernt. Deshalb wollte ich, auch bedingt durch das Tanzen, das Schuhplatteln lernen. Das durfte ich in der Sendung ausprobieren. Es ist wirklich sehr anstrengend. Hinzu kamen das Jodeln und das Goaßlschnalzen. Ich habe es relativ schnell gecheckt. Und mir einen Traum erfüllt.“

 

Was ist in Deinen Augen das Besondere an der Sendung?

GO: „Authentizität. Das ist das Wichtigste. Wenn etwas nicht glaubwürdig ist, dann spürt das der Zuschauer und schaltet ab – zu Recht. Und Ricci – ich kenne ihn schon ein paar Jahre - ist absolut authentisch. Wenn man ihn zum ersten Mal sieht könnte man meinen, dass er eine Figur spielt. Aber er ist so wie er wirkt. Und trotzdem ist er total bodenständig und freundlich. Er hat immer an seinem Traum festgehalten, ein Star zu werden. Das finde ich cool.“

 

War es bei Dir auch so, dass es schon immer Dein Traum war, Musiker zu werden? Oder hattest du als Kind andere Träume?

GO: „Ich hatte zwei Träume: Der eine war alles was mit der Kunst und der Bühne zusammen hing: die Schauspielerei, die Musik... Die andere Seite war das Tennisspielen. Ich habe bei Niki Pilic gespielt und war in der deutschen Jugendauswahl. Bis zu meinem 14. Lebensjahr habe ich sieben Tage pro Woche fünf Stunden pro Tag trainiert. Dann kam die Pubertät, die Trennung meiner Eltern - und die Mädels. Und das war viel interessanter. Ein Sponsor ist zudem abgesprungen. Und Tennis ist ein sehr teurer Sport.“

 

Jetzt bist Du Musiker. Und hast es nicht bereut, oder?

GO: „Auf keinen Fall! Ich wäre jetzt mit meinen 35 Jahren im Tennis ein Opa. Als Musiker hingegen gibt es keine Altersgrenze.“

 

Mit Let’s Dance – wurde da auch ein Traum für Dich wahr? Wie hat sich das auf Dein Leben ausgewirkt?

GO: „Ich lasse in meinem Leben nichts aus, keine einzige Erfahrung. Ich habe durch Let’s Dance eine neue Leidenschaft erleben dürfen: Das Tanzen. Ich habe seit dem Finale nicht mehr getanzt. Aber es hat wirklich Spaß gemacht und es war eine wunderbare Erfahrung. Jetzt habe ich zigtausend andere Dinge zu tun.“

 

Welchen neuen Projekte gibt es bei Dir?

GO: „Ich habe gleich nach dem Finale einen TV-Film gedreht: „Wasser des Lebens“ aus der Gebrüder Grimm-Reihe, der an Weihnachten ausgestrahlt wird. Ich spiele den Prinzen Falk. Ich gehe dieses Jahr mit Disney und Cassandra Stehen auf Tournee und wir spielen mit einem Orchester große Disney-Hits nach. Wir treten in den größten Hallen Deutschlands auf.  Und es wird einen großen Kinder-Animationsilm geben. Es war wirklich eine Menge los.“

 

Willst Du jetzt mehr in die Schauspiel-Richtung gehen?

GO: „Ich habe immer schon gedreht, hatte aber vorher nicht die Plattform. Seit Let’s Dance ist das anders. Ich bin aber nur alle paar Jahre in einer TV-Show, dann verschwinde ich wieder von der Bildfläche. Ich bin nicht so geil auf die Kameras, sondern auf die Arbeit.“

 

Darf man als Erwachsener in Deinen Augen noch Träume haben? Oder stehen als zweifacher Vater die Träume der Kinder im Vordergrund?

GO: „Die Träume der Kinder sind dann doch wichtiger, das stimmt. Aber ich habe nach wie vor Träume, die ich mir und natürlich meiner Familie erfüllen möchte. Zum Beispiel ist mein großer Traum ein Eigenheim - so seltsam das aus dem Mund eines Rockers klingen mag. Aber das ist mein großer Traum. Ein Haus am See.“

 

Du bist durch Deinen Job viel unterwegs. Nimmst Du die Familie manchmal zu Deinen Jobs mit?

GO: „Nein. Kinder können nichts für den Lebensstil ihrer Eltern. Wir sind Persönlichkeiten des öffentlicenh Lebens, aber wir leben unser Privatleben nicht in der Öffentlichkeit aus. Ich poste selten Bilder meiner Kinder, und wenn ich das tue, dann immer „verschleiert“, so dass man die Gesichter nicht erkennt. Zum Beispiel mit einem Löwenkopf. Dieses Jahr hatte ich einen Auftritt in München, und es war das erste Mal, dass mein Sohn bei einem Konzert von Papa war. Das war wirklich Gänsehaut: als meine Frau mit Leo auf dem Arm dort stand.“

 

Seit „Let’s Dance“ ist der Fokus noch stärker auf Dir und allem was Du tust. Genießt Du diese Aufmerksamkeit oder siehst Du darin auch Schattenseiten?

GO: „Alles hat seine Vor- und Nachteile. Aber es ist so wie es ist. Hinzu kommt, dass wir gerade Sommerloch hatten. Ich kann mich nur wiederholen: Wenn man etwas macht wie Let’s Dance oder man generell in der Öffentlichkeit steht, dann muss man wissen, was der Preis dafür ist. Ich kann der bleiben der ich bin. Und ich kann mir selbst treu bleiben. Aber was geschrieben wird, wird eben geschrieben.“

 

Apropos Dream Date. Hast Du mit Deiner Frau noch ab und zu „Dream Dates“?

GO: Es war lustig: Nach der Geburt von Leo hat es eine Zeitlang gedauert, bis wir mal wieder so ein Zweier-Date hatten und es fühlte sich auch ungewohnt an. Nach der Geburt von Anouk, unserer sieben Monate alten Tochter, sind wir kürzlich alleine essen gegangen – ohne die Kids. Und es war wieder ein komisches Gefühl. Jeder von uns hat alle zehn Minuten aufs Handy geschaut - obwohl wir uns davor gesagt haben: „Heute nur wir beide.“ Aber es ist wichtig, dass Eltern auch Zeit für sich haben. Was in unserem Fall nicht so oft vorkommt. Aber wir wussten das. Wir sind beide selbstständig und haben ein gemeinsames Ziel. Und das verfolgen wir.

 

Bist Du ein Papa, der auch mal Windeln wechselt?

GO: „Nur! Bei Leo war ich ab dem vierten Schwangerschaftsmonat nur noch zu Hause und habe keine Jobs mehr angenommen. Fast das gesamte erste Jahr nach der Geburt war ich zu Hause – und habe alle gemacht. Wir haben uns auch nachts abgewechselt. Insofern bin ich ein Windelwechsel-Weltmeister. Es sind meine Kinder – und somit auch meine Verantwortung.“

 

Die Folge mit Gil ist am 6. November zu sehen