Gala „25 Jahre Haarwerk“ im Hotel Villa Kennedy

Foto: Sabine Brauer

Hairliche Gala in Frankfurt

 

Franziska van Almsick, Sonya Kraus, Jennifer, Knäble, Thore Schölermann, Nina und Julia Meise und Co.: Promis feiern 25 Jahre Haarwerk – und plaudern aus dem Frisuren-Nähkästchen...

 

Vom Topfdeckelschnitt bis hin zu rosa Haarspitzen

Seit einem Vierteljahrhundert machen sie die (VIP-)Damen in Sachen Frisuren schöner und vor allem Blondinen noch blonder: die Rede ist von den Hair-Stylisten und Blond-Expertinnen Ayse Auth und Hatice Nizam, die beiden Inhaberinnen und Gründerinnen des „Haarwerk“. Mittlerweile betreiben die - natürlich blonden - Zwillingsschwestern erfolgreich Salons in München, Frankfurt und neuerdings auch in Berlin und machen dort auch viele Prominente mit neuen Strähnchen, modernen Haarschnitten und Co. glücklich. Die Erfolgstory begann vor genau 25 Jahren in Frankfurt am Main: Dort eröffneten die Twins im Jahr 1993 das erste Haarwerk. Und dieses Jubiläum wurde nun dort am Sonntagabend groß gefeiert. Mit einer „hairlichen“ Gala mit 350 Gästen im Frankfurter Luxushotel „Villy Kennedy“. Motto: Silver Glam Night! Zahlreiche Kunden, Weggefährten und Freunde waren gekommen, um gemeinsam mit den Gastgeberinnen das große Jubiläum und gleichzeitig deren 51. Geburtstag zu feiern: Unter den Gästen waren auch zahlreiche prominente Gratulanten wie Ex-Schwimm-Star Franziska van Almsick, die Werbe-Zwillinge Nina und Julia Meise, Moderator Thore Schölermann mit Freundin Jana Julia Kilka sowie die Moderatorinnen Sonya Kraus und Jennifer Knäble, die schon lange zu den Kundinnen zählen.

 

„Eine coole Location und viele Frauen um mich herum, die einfach toll aussehen“, lobte Franziska van Almsick. „Ich bin mit den Gastgeberinne befreundet und gehe immer mal wieder ins Frankfurter Haarwerk. Ich schätze vor allem die Spontanität dort, denn ich komme gerne mal auf den letzten Drücker. Es gelingt ihnen immer, dass es später auf dem Kopf anständig aussieht“, meinte sie schmunzelnd. Gibt es einen Frisuren-Look, den sie gerne noch einmal ausprobieren möchte? „Ich habe in den vergangenen Jahren ja einiges an Frisuren ausprobiert was man auch auf Fotos von mir sieht. Im Moment fühle ich mich aber sehr glücklich mit meiner Frisur.“

 

Sonya Kraus (in „Anja Gockel“) freute sich über das Heimspiel: „Ich kenne die beiden schon seit 20 Jahren - es sind zwei echte Powerfrauen. Bis wir Ayse dann irgendwann an München verloren haben.... Ich mag die beiden nicht nur als Hairstylistinnen angeht, sondern schätze sie auch privat. Vor allem mag ich auch die Tatsache, dass sie ihr guten Frisuren- und Pflege-Tipps nicht für sich behalten, sondern mit ihren Kundinnen teilen. Das ist perfekt für eine „Do it yourself Frau“ wie mich, die zudem viel auf Reisen ist und es nicht immer in den Salon schafft. Wenn ich es aber dorthin schaffe, dann genieße ich es, mich einmal zwei Stunden lang nur verwöhnen zu lassen“, so die zweifache Mutter. Welche Frisur würde sie gerne noch einmal austesten? 

Sonya Kraus: „Ich habe ja lange Zeit den „Friseur-Oscar“ moderiert. Und einmal hatte ich deshalb einen Top-Stylisten bei mir auf der Bühne stehen. Er empfahl mir den Pixie-Look. Aber das wäre nichts für mich. Ich habe seit ich denke kann lange Jahre und werde sie wohl auch noch mit 60 Jahren lang tragen, dann vielleicht mit ein paar grauen Strähnen“, meinte sie lachend. „Ich liebe einfach lange Haare und allein schon wenn ich mal einen Dutt trage, dann fehlt mir mein natürlicher „Ökoschal“ an den Ohren.“

 

„Das ist für uns heute ein sehr emotionaler Abend. 25 Jahre Haarwerk - wo ist die Zeit nur hingegangen?“, so Ayse Auth und Hatice Nicam gerührt bei der Begrüßung der Gäste. „Wir freuen und sehr, dass wir heute dieses besondere Jubiläum mit unseren treuen Kunden und Freunden feiern können. Viele sind von Anfang an bei uns und wir möchten uns heute mit diesem Fest dafür bedanken, dass sie uns so lange die Treue gehalten haben. 25 Jahre sind in der heutigen schnelllebigen Zeit etwas Besonders. Wir feiern heute in Frankfurt, denn hier liegen unsere Wurzeln. Hier hat vor 25 Jahren alles angefangen. Aber auch in München konnten wie gerade ein besonders Jubiläum feiern: unser zehnjähriges Bestehen. Ihr Erfolgsgeheimnis? „Kreativität, Immer offen für Neues sein und niemals stehen bleiben. Außerdem Familiärer Zusammenhalt und Emotionen. Aber natürlich tragen auch unsere Kunden zu unserem Erfolg bei, die uns schon so viele Jahre die Treue halten.“

Der Dresscode des Abends lautete: „Smoking meets Silver Glam“. Und die Damen glitzerten in ihren Silberroben um die Wette. Die Meise-Zwillinge Julia und Nina Meise punkteten im Partnerlook: „Ohne die Haarwerk-Twins wären wie wahrscheinlich keine Blondinen“, erzählten sie. „Wir sind uns zum ersten Mal bei einer ihrer Hairstyle-Fashion-Shows in Frankfurt begegnet. Das war damals sogar unser erstes Mal auf dem Laufsteg, wir waren gerade einmal 18 Jahre alt. Ayse und Hatice sagten damals zu uns: ‚Ihr dürft mitlaufen, müsst aber blond werden!’ Wie wir uns damals entschieden haben ist unübersehbar“, so die beiden schmunzelnd. „Seitdem sind wir Blondinen im Doppelpack und auch gut mit den Twins befreundet. Die beiden sind die Blondexpertinnen und zaubern das natürlichste, schönste und frischeste Blond überhaupt – Suchtgefahr“. Könnten es sich die beiden vorstellen, auch einmal unterschiedliche Frisuren oder gar unterschiedliche Haarfarben zu tragen? „Wir beide sind uns noch nicht einig, ob wir für immer Blond bleiben, oder ob wir es sogar mal wagen sollten, zumindest frisurentechnisch unterschiedliche Wege zu gehen. Wie auch immer es aber kommt - an unsere Haare lassen wir nur die Haarwerk-Twins.“


Moderatorin Jennifer Knäble führte mit Ex-Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel charmant durch den Abend. Für sie Ehrensache: „Ganz klar: wir Frankfurter „Mädsche“ halten natürlich zusammen! 25 Jahre Haarwerk - ich ziehe meinen Hut und habe den größten Respekt vor Hati und Ayse. Was die beiden da aufgebaut haben ist wirklich großartig. Das ist 100 Prozent Frauenpower. Wir kennen uns schon seit vielen Jahren und sind auch privat befreundet.Da das Haarwerk auf „blond“ spezialisiert sind, bin ich dort natürlich genau an der richtigen Adresse: Egal ob Gala-Abend, Wiesn oder eine tolle Farbe - sie zaubern allen Frauen die schönsten Schöpfe.“

Welchen Frisurentraum würde sie sich noch gerne erfüllen? „Durch meinen Job als Moderatorin beim Fernsehen kann ich was verrückte und neue Frisuren und Haarfarben angeht natürlich nicht ganz so experimentierfreudig und freaky sein. Gerne würde ich aber irgendwann auch mal einen Trend mitmachen: Den soft-rosa Balayage-Look in den Spitzen aus dem vergangenen Sommer zum Beispiel, denn den fand ich klasse. Mal schauen, was dieses Jahr Tolles in Sachen Frisuren kommt. Ayse und Hati werden es auf jeden Fall wissen.“

Hahn im Korb war Moderator Thore Schölermann, der mit seiner Freundin, der Schauspielerin Jana Julia Kilka zur Gala kam. Auch er war beim Event bestens aufgehoben: „Ich suche schon seit 30 Jahren einen guten Friseur“, erzählte er schmunzelnd. „Ich hatte noch nie in meinem Leben einen Haarschnitt, wo ich danach gesagt habe: „Geil, genauso möchte ich es nochmal.“ Ja, auch als Mann kann man Problemhaar haben. Deshalb ist ein guter Friseur für mich sehr wichtig.“ Das Frisuren-Dilemma begann schon in seiner Kindheit, wie er erzählte: „Meine Mutter hat mir bis ich ungefähr sieben Jahre alt war immer selbst die Haare geschnitten und mir irgendwann extra ins Ohr geschnitten, damit ich endlich zu einem Frisur gehe. Die Frisur damals kann man als „Topfdeckel“ beschreiben.“ Jana: „Für eine Serie wurden mir die Haare wasserstoffblond gefärbt und ich musste fünf Jahre lang mit dieser Frisur herumlaufen. Meine Haare waren damals komplett kaputt. Seither trage ich Extensions.“ Auch für sie ist ein guter Stylist sehr wichtig: „Mir ist mein Job sehr wichtig und darauf möchte ich mich konzentrieren. Der Stylist sorgt dafür, dass ich auch gut aussehe.“

 

Für Unterhaltung sorgte die Band „Festival Mibely“. Getanzt wurde bis in die Morgenstunden. Außerdem dabei: der Münchner Modezar Marcus HeinzelmannSidonie von Wedel, etc.

 

Text: Andrea Vodermayr