Festivals 2014 – die Saison ist eröffnet

Foto: Maximilian Walter

Plötzlich am Meer, Hurricane, Helene Beach, Fusion – der Vorverkauf vieler Festivals hat bereits begonnen, und die musikalischen Open Airs werden von vielen sehnsüchtig erwartet. Millionen Menschen investieren jedes Jahr viel Geld und Energie, um ein Festival mitzuerleben, und viele opfern dafür sogar ihren Sommerurlaub. Sie nehmen in Kauf, nächtelang durch laute Musik wachgehalten zu werden und tauschen ihr heimisches Bett gegen eine unbequeme Isomatte in einem Zelt auf überfüllten Campingplätzen. Plötzlich arrangiert man sich mit provisorischen Duschen und Toiletten, die man sich mit zu vielen Menschen – wie auf der Fusion 2013 – teilen muss und ernährt sich tagelang von Ravioli und löslichem Kaffee. Warum sind diese Trips nur so beliebt?

Eine Art von Kurzurlaub

Festivals geben ihren Besuchern die Gelegenheit, dem Alltag für ein paar Tage zu entkommen. Statt von früh bis spät mit Schule, Studium oder Job beschäftigt zu sein, kann man auf einem Festival immer genau das zu tun, wonach einem gerade ist. Es besteht rund um die Uhr die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen, den Lieblingskünstlern beim Performen zuzuhören und sich einfach gehen zu lassen. An diesen Tagen geschieht alles etwas schneller als im normalen Leben und vor allem ungewöhnlicher. Gerade eben hat man noch den Auftritt einer Band angesehen, dann steht man mit völlig unbekannten Leuten am Bierzelt, stößt gemeinsam an und verschwindet anschließend nicht selten mit einer neuen Bekanntschaft im Zelt. Gerade für junge Menschen ist ein Festivalbesuch deshalb einfach eine alternative Art des Urlaubs, mit Musik und Menschenmassen rund um die Uhr.

Essentiell wichtig: gute Vorbereitung

Auch wenn ein Festival noch so leichtlebig klingt, gerade diese Art von Kurztrip bedarf einer guten Vorbereitung und Selbstorganisierung. Denn ist man erstmal auf dem Festivalgelände, hat man meist keine Möglichkeit mehr, Dringliches zu besorgen, weil sich die meisten Festivalplätze weit außerhalb städtischer Örtlichkeiten befinden. Zudem hat man nur selten Strom und Möglichkeiten, elektronische Geräte wie beispielsweise Smartphones und Kameras aufzuladen. Außerdem ist aufgrund der Menschenmassen das Handynetz meist hoffnungslos überlastet. Es gilt also an einiges zu denken, bevor man sich auf das Abenteuer Festival einlässt. Internetmagazine wie deals.de helfen mit Ratgebern, Besuchern die Vorbereitung in Sachen nützliches Equipment und Zubehör zu erleichtern. Schnell vergisst man sonst die einfachsten Dinge, die plötzlich von größten Nöten sind, von Zahnbürste, über Besteck bis hin zum Mückenspray. Bringt man gute Laune mit, informiert sich ausreichend über die örtlichen Begebenheiten und gebräuchliches Equipment, steht dem Urlaub der etwas anderen Art allerdings nichts mehr im Wege.