Farinelli - Schillerplatz 7

Es ist ein lauer Sommerabend als wir das Farinelli  besuchen. Wir setzen uns auf die noch leere Terrasse, von der man einen schönen Blick auf die Elbe und das Blaue Wunder genießt. Gesch.ftsführer Romeo Filippo begrüßt uns freundlich und weist gleich darauf hin, dass die meisten Tische reserviert sind. Doch für uns ist auch noch einer frei. Er drückt uns die Speisekarte in die Hand und verschwindet wieder ins Innere. Hier bedient der Chef noch selbst, das gefällt uns. Nach wenigen Minuten bestellen wir die Getränke. Außerdem gibt es Minibrötchen mit Olivenöl und Balsamico-Essig. Weil wir uns nicht so recht entscheiden können, will uns Filippo ein leckeres Menü zusammen stellen - das klingt gut. So langsam füllen sich auch die Tische um uns herum. Erstaunt stellen wir fest, wen aus der Dresdner Gesellschaft das Restaurant bereits alles als Stammgast begrüßt. Viele bekannte Gesichter. Nach einer kurzen Wartezeit bekommen wir die Vorspeise serviert. Es gibt einen leichten Salat mit Ziegenkäsecréme, etwas Fischfi let und ein Stück Melone im Speckmantel. Der zweite Gang beglückt uns mit Penne in Tomatensoße mit Schwertfi sch. Zu unserem Essen serviert man uns einen leckeren Weißwein (Lo Sparviere, Curtefranca Bianco von 2013). Die Küche hat viel zu tun, denn alle Plätze um uns herum sind inzwischen besetzt. In der Zwischenzeit lässt sich neben uns ein älteres Pärchen einen Fisch fi letieren – wir schauen den geschickten Händen des Kellners zu und werden ein bisschen neidisch. Nach einer knappen Stunde (zum Glück haben wir heute wirklich viel Zeit mitgebracht), wird uns der dritte Gang serviert. Diesmal wollte sich die Küche wohl selbst übertreffen. Es gibt Heilbutt in Trüffel- Sahnesoße und Seeteufel mit Tomaten. Als Beilage liegen Bratkartoffeln auf dem Teller. Beide Fische sind sehr lecker und auf den Punkt zubereitet. Es kommt noch der Nachtisch. Wir haben die Wahl zwischen Tiramisu und Zitronensorbet. Beides ist köstlich!


Fazit: Wer Fisch mag, ist hier genau richtig. Aber auch Freunde von Pizza und anderen italienischen Gerichten kommen voll auf ihre Kosten. Die ruhige Lage und die tolle Aussicht machen das Farinelli zu einem lohnenswerten Ziel.

Foto: Disy