Coole Kunst, neue Banksy-Werke und lässiger Gäste-Mix

Opening „Crossover“: Hardy Krüger jr. und Frau Alice, Cosima von Borsody, Candy Kern, Frederic Meisner, Adrian Can und Co. bewundern in der Galerie Kronsbein Werke von Banksy, Warhol, Invader und Russell Young

 

Neu-Beriiner Hardy Krüger jr.: Warum er sich im Herbst eine Wohnung in München nimmt

 

Vor allem mit der Ausstellung mit Werken von Superstar Banksy sorgte die Münchner Galerie Kronsbein in der Kunstszene für Furore. Nun, bei der neuesten Ausstellung, gab es erneut einen Ansturm auf die Galerie. Neben vier neuen und raren Werken von Banksy wartet die Galerie nun mit zahlreichen weiteren Top-Künstlern aus dem Bereich der Pop & Urban Art auf. Unter dem Titel „Crossover“ präsentieren Galerie-Inhaber Dirk G. Kronsbein und sein Galerist Valeri Lalov u.a. die Arbeiten von Banksy, Andy Warhol und Giuseppe Veneziano, aber auch von Upcoming-Stars wie Invader und Russell Young. 

 

Zum großen Opening am Donnerstag platzte die Galerie fast aus allen Nähten. Zu den Gästen zählten u.a. Hardy Krüger jr., Otto Kern-Tochter Candy Kern, Schauspieler Adrian Can, Moderator Frederic Meisner, Schauspielerin und Künstlerin Cosima von Borsody, Sky-Moderator Gregor Teicher, Fidelius Graf von Rehbinder, Bloggerin Jeannette Graf und Schauspielerin Suzanne Landsfried. Sie bestaunten die unterschiedlichsten Werke. Vr allem das Highlight von Banksy, die „Toxic Mary“. Ein Unikat, Preis mehr als 400.000 Euro! 

 

Schauspieler Hardy Krüger jr. kam mit seiner Frau Alice. Er ist auch Fotograf und zeigte sich von der Vernissage begeistert: „Ich bin sehr kunstinteressiert und mache auch selbst Kunst. Deshalb hat mich diese Ausstellung natürlich interessiert. Ich dachte mir: Wenn ich schon in München bin, dann muss ich diese Ausstellung unbedingt sehen.“ Er ist kürzlich zu seiner Frau nach Berlin gezogen: „Unsere Wände daheim in Berlin sind noch weiß. Gerade erst waren die Maler da. Ich würde mit jedes Bild aus der Ausstellung zu Hause aufhängen.“ Kann er den Hype um Banksynachvollziehen? Krüger jr.: „Preise sind immer relativ. Die Kunst steht über dem Preis. Jeder Künstler hat es verdient, dass er von seiner Kunst leben kann. Wenn jemand viel Geld damit verdient, dann ist das eine wunderbare Sache.“ Er hatte kürzlich eine erfolgreiche Foto-Ausstellung in Wien: „In München habe ich hingegen noch nicht ausgestellt, aber wer weiß, was die Zukunft bringt. Ich möchte demnächst in Berlin meine Werke zeigen. Dafür müsste ich mich aber erst aus meinen vollen Terminkalender freischaufeln. Bis Mitte nächsten Jahres bin ich beruflich schon voll durchgeplant. Im Oktober sind wir dann für zwei Monate in München, da ich zwei Monate lang in der Komödie im Bayerischen Hof mit dem Stück „Arthur & Claire“ auf der Bühne stehe. Meine Frau wird mich begleiten und wir werden uns hier eine Theaterwohnung nehmen.“

 

Schauspielerin und Künstlerin Cosima von Borsody kam aus ihrer Wahlheimat Ulm: „Ich lege meine München-Termine immer so, dass ich die neuen Ausstellungen hier in der Galerie Kronsbein besuchen kann. Denn das ist jedes Mal ein Highlight. Ich werde den München-Besuch aber auch nutzen um meine Mutter zu besuchen.“

 

Seltener Gast auf dem Society-Parkett: Otto Kern-Tochter Candy Kern: „Ich war schon bei der letzten Bambi-Ausstellung hier und total begeistert. Ich habe lange Zeit in Mexico City gelebt und bin dort mit dem Thema Street-Art in Berührung gekommen. Toll, dass es diese coole Kunst nun auch in München zu sehen gibt.“

 

„Die Bilder würden gut in meinen nagelneuen Store passen“, fand Frederic Meisner. „Ich habe kürzlich ein eigenes Trachten-Geschäft in der Rumfordstraße eröffnet und gerade noch einen Janker und eine Lederhose verkauft. Die Galerie Kronsbein ist immer spannend und ich seit Jahren ein großer Fan. Deshalb bin ich trotz des Vorwiesn-Trubels gerne hier.“

 

„Die neue Ausstellung widmet sich den beiden Schwerpunkten unserer Galerie, der Pop & Urban Art, und zeigt Highlights aus unserer Sammlung“, erklärte Valeri Lalov, der mit Dirk G. Kronsbein die Gäste begrüßte. „Die Künstler aus unserem Portfolio sind mit ihren Klassikern vertreten: namhafte Vertreter wie Blek le Rat oder Banksy auf der Urban Art-Seite sowie Veneziano oder Warhol auf der Seite der Pop Art. So unterschiedlich die einzelnen Künstlerpersönlichkeiten auch sein mögen, umso spannender erscheint eine Nebeneinander-, Miteinander- oder Gegeneinander-Präsentation ihrer Werke. Wir zeigen seltene Werke von den größten Sternen am Firmament der Pop und Urban Art.“

 

Im Mittelpunkt stehen bei der Ausstellung insbesondere zwei Künstler: Russell Young und Invader. Lalov dazu: „Uns ist es ein Anliegen, diese zwei weitere Protagonisten der Pop & Urban Art hervorzuheben. In Fachkreisen zählen ihre Werke zu den Meilensteinen der Stilrichtungen. Sie spiegeln heute den heutigen Erfolg von Pop & Urban Art wider und sprechen breite Gesellschaftsschichten an. Eine Entwicklung, die wir an der steigenden Zahl und Vielfalt der Besucher in unseren Galerieräumen mitverfolgen können.“ 

 

Die Besucher konnten unter anderem Russell Young’s Werk „Marylin Desire“ mit Diamantstaub bewundern, ebenso wie das Unikat „Rubik 19 Naughty III“ von Invader, der durch seine kleinen Mosaike Berühmtheit erlangte. „Das Werk stammt aus der Serie von Invaders Serie „Rubicups“: Zauberwürfel, aus den er seine Motive erstellt. In unserem Fall ist es das Plattencover der Band Naughty by Nature, welches zum Kunstwerk gehört“, so Lalov.

 

Schauspielerin Suzanne Landsfried hatten es vor allem die Werge von Veneziano angetan: „Aber auch die Strichmännchen von STIK sind cool, weil sie als Strichmännchen trotzdem Emotionen zeigen.“

 

„Ich war vor allem neugierig auf die Banksy-Werke“, so Bloggerin Jeannette Graf. „Aber mich haben auch alle anderen Künstler interessier, denn das Spannende ist es ja gerade, immer wieder neue Künstler so wie hier Russell Young oder Invader kennen zu lernen.“

 

Mit dabei: Stephanie Weiser (Galerie Kronsbein), Liszt-Ur-Enkelin Ewa Schnitzenbaumer, Modezar Marcus Heinzelmann, Sarah Hallhuber,Kronsbein-Tochter Sarah Kronsbein, Unternehmer Michael Staudinger, Produzent Martin Krug, Künstlerin Judith Grote, uvm.

 

Andrea Vodermayr