Ein Abend mit Madame Butterfly

Olga Smirnova and Artem Ovcharenko (Foto: Pathe Live Pierce Jackson)

Klassikübertragungen aus London und Moskau im UFA-Palast Dresden: Der Kristallpalast bietet mit A CONTEMPORARY EVENING (Bolschoi, Moskau) und MADAMA BUTTERFLY (Royal Opera, London) wieder Ballett-Übertragungen von den großen Bühnen der Welt. 

 

A CONTEMPORARY EVENING - Sonntag, 19.03., 16:00 Uhr 

Wagemutig stellt sich das Bolschoi Ballett an diesem Abend einer neuen Herausforderung in Jerome Robbins „The Cage“, Harald Landers „Études“ und Alexei Ratmanskys „Russian Seasons“. Dieses Zusammentreffen zwischen einigen der besten Tänzer der Welt und den Meistern der zeitgenössischen Choreographie gipfelt bei dieser Neuproduktion in einer herausragenden Synthese, die Robbins Energie, Landers Virtuosität und Ratmanskys geistreichen Scharfsinn auf ein neues Level hebt. Ca. 160 Minuten, Musik: Igor Stravinsky, Carl Czerny, Leonid Desyatnikov, Choreografie: Jerome Robbins, Harald Lander, Alexei Ratmansky, mit: The Bolshoi Principals, Soloists and Corps de Ballet.

 

Live aus der Royal Opera, London: MADAMA BUTTERFLY  – Donnerstag, 30.03., 20:15 Uhr

Antonio Pappano dirigiert in Puccinis zutiefst ergreifender Oper eine eindrucksvolle Besetzung mit Ermonela Jaho an der Spitze. Puccinis “Madama Butterfly“ ist mit atemberaubender Musik und einer herzzerreißenden Geschichte über eine liebende Geisha, die von einem herzlosen amerikanischen Ehemann verlassen wird, eine der populärsten Opern überhaupt. Die beliebte Sopranistin Ermonela Jaho singt in der überwältigend schönen Inszenierung von Moshe Leiser und Patrice Caurier erstmals die Titelrolle in Covent Garden. Die exotische Bilderwelt der Nagasaki-Kulisse entstammt den romantisierten Betrachtungen Japans durch die westlichen Künstler des 19. Jahrhunderts. Puccinis Musik lässt den morgendlichen Vogelgesang, das Ritual einer Hochzeit und die Verführung seiner jungen, unschuldigen Braut durch den Marineoffizier B. F. Pinkerton (gesungen vom aufregenden jungen Tenor Marcelo Puente) lebendig werden. Zu den bekannten Momenten gehört die leidenschaftliche Arie „Un bel dì“ („Eines schönen Tages“), wenn sich die verlassene Cio-Cio-San vergeblich an ihre Träume klammert.

Antonio Pappano, der für seine Interpretationen italienischer Opern gefeierte Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert diese gefühlstiefe und fesselnde Reise von Licht und Begeisterung hin zu Dunkelheit und Selbstaufopferung. Ca. 165 Minuten, zzgl. einer etwa 15minütigen Einführung; italienischer Gesang mit deutschen Untertiteln.

 

In seiner Klassikreihe "ufa sinfonia" bietet der UFA-Palast an der St. Petersburger Straße über sein vielfältiges Filmangebot hinaus die Gelegenheit, Live-Übertragungen von den großen Bühnen der Welt zu erleben. Klassikliebhabern zeigt das Kino Opern, Operetten, Konzerte, Musicals und Ballettaufführungen, und schafft dazu ein besonders stilvolles Ambiente: Die Gäste des auch architektonisch beeindruckenden Kristallpalasts erwarten neben den technisch aufwendigen Live-Übertragungen in bester Bild- und Ton-Qualität auch Annehmlichkeiten wie eine Garderobe und Sektempfang. Und da die Übertragungskameras stets ganz nah am Geschehen sind, haben die Zuschauer nicht nur auf allen Plätzen beste Sicht auf die Bühne, sondern können zudem in den Pausen exklusive Blicke hinter die Kulissen werfen, wenn Interviews mit den Künstlern, Einführungen des Regisseurs oder einfach die Geschäftigkeit in der Maske gezeigt werden.