Dresden bietet eine gute Wohnsituation

Foto: PR VIAREALIS

Dresden ist nach wie vor im Kommen. Das sagt jedenfalls Falko Glaser, Geschäftsführer der VIAREALIS. Die Stadt hat Charme, Kultur, eine gute Infrastruktur und bietet eine hohe Lebensqualität. Im Disy-Interview erklärt Glaser, welche Entwicklung die Stadt im Baubereich im Moment durchlebt und welchen Weg sie einschlagen wird. Und er verrät, warum es die beste Zeit für Anleger ist, in Immobilien zu investieren.

 


Wie sehen Sie den Immobilienmarkt in Dresden?

Glaser: Wir sind jetzt seit 20 Jahren erfolgreich in diesem Geschäft tätig und in dieser Zeit gab es immer gute und weniger gute Zeiten. Aktuell befinden wir uns eher in den besseren Zeiten. Es gibt sogar die Aussicht, dass es noch besser wird. In Dresden entwickelt sich etwas.

 

Die Zukunftsaussichten sind also gut?

Glaser: Definitiv. Wer sich jetzt schlau macht und sich bewegt, der kann viel auf dem Immobilienmarkt bewirken und für sich selbst Sicherheiten schaffen. Jetzt ist die Chance da. Die Kaufpreisentwicklung in dieser Stadt  gleicht der von westdeutschen Großstädten vor 20 bis 30 Jahren. Wir gehen davon aus, dass Dresden sich in ähnlicher Art und Weise entwickeln wird. Das ist natürlich kein Prozess von heute auf morgen, sondern kann sich über 10 oder 20 Jahre erstrecken.

 

Gilt das für den geschäftlichen oder den privaten Sektor?

Glaser: Sowohl als auch, das ist ja gerade das Schöne. Wir arbeiten mit vielen Firmen zusammen, die sich Gedanken um ihren Fortbestand und den Wert ihres Unternehmens machen. Das ist auch in Zusammenhang mit Immobilien zu sehen. Auf der anderen Seite haben wir private Haushalte, die sich mit ihrer Zukunft beschäftigen und eventuell irgendwann einmal mietfrei wohnen wollen. Oder auch Kapitalanleger, die sagen, dass sie ihr Geld von der Bank nehmen und lieber in Immobilien und Sachwerte investieren wollen.

 

Kann man in Dresden einen Boom erwarten, wie er seit einiger Zeit in Leipzig zu beobachten ist?

Glaser: Wir beobachten in der gesamten Republik eine Situation der Zentralisierung. Immer mehr Menschen ziehen vom Land in die Stadt. Das betrifft in Sachsen vor allem Leipzig und Dresden. Es stimmt, dass Leipzig in letzter Zeit mehr im Fokus stand, bei Investoren wie auch Privatpersonen. Das liegt aus unserer Sicht daran, dass die Stadt ein sehr gutes Marketing hatte. Wir glauben allerdings, dass Dresden rein vom Lebenswert, vom Wohngefühl und von der Lage, vom Gesamtpaket, das die Stadt mit sich bringt, mehr zu bieten hat.

 

Gibt es Trendgebiete, die sich überraschend entwickeln?

Glaser: Ich bin gebürtiger Meißener und durch meinen Beruf eng mit Dresden verbunden, da kann man so etwas gut beobachten. Meiner Ansicht nach haben sich Plauen und Löbtau gut entwickelt. Ich erinnere mich noch, wie es dort kurz nach der Wende aussah. Wenn Menschen heute Dresden besuchen und in diese Bezirke gehen, würden sie nicht erkennen, dass dies einmal eine der weniger begehrten Wohnlagen war. Dresden bietet viel, wir haben keine schlechte Wohnsituation, überall passiert etwas. Es gibt auch eine gute Vermischung. Jüngere und ältere Menschen wohnen oft zusammen in einer Gegend. Auch in dem Trend-Viertel Neustadt möchte jeder wohnen, ob Student oder Bankangestellter. So entwickeln sich Stadtteile weiter.

 

Kommt man noch gut an die Top-Lagen heran?

Glaser: Jeder sieht anders, was eine Top-Lage ist. Der Eigennutzer fühlt sich dort wohl, wo sein Herz schlägt. Das kann in Dresden für den einen Mickten sein, für den anderen Blasewitz direkt an der Elbe. Große Nachfrage gibt es in den Stadtgebieten wie Striesen, Blasewitz, Südvorstadt, Strehlen und Plauen. Dorthin geht die Mehrzahl der Mietsuchenden, deshalb empfehlen wir auch dem Anleger-Käufer, dort zu investieren. Eins-A-Lagen, wo jeder hin möchte, allen voran natürlich die Altstadt, stehen vor dem Ausverkauf. Da streiten sich teilweise die Firmen drum, sodass es für den Privatmann schwer ist, ein Grundstück zu erwerben.

 

Warum sollte man Ihrer Ansicht nach in Dresden ansässig werden?

Glaser: Dresden bietet eine gute Situation für den Arbeitsmarkt. Viele Forschungsinstitute sind in den letzten 20 Jahren nach Dresden gekommen. Wir bieten Berufstätigen hier auf hohem Niveau eine Chance, sich zu etablieren. Durch das sich entwickelnde Stadtbild, gastronomische Einrichtungen, Kunst- und Kulturszene hat die Stadt Charme. Deshalb siedeln sich auch viele Familien an. Man kann hier sein Leben genießen. Dresden befindet sich in guter Lage mit guter Verkehrsanbindung. Es ist ein beliebtes Reiseziel und infolgedessen können sich viele vorstellen, ihren Lebensmittelpunkt hierher zu verlegen. Das ist der Grund, warum wir hier eine der am schnellsten wachsenden Städte des Landes haben.

 

Überall in Dresden wird gebaut. Man hat das Gefühl, dass in jedem Stadtteil ganze Häuserblocks neu entstehen. Gibt es überhaupt den Bedarf dafür?

Glaser: Das ist eine spannende Frage. Die einen warnen immer vor der Immobilienblase, die anderen fordern dringend mehr Wohnraum. Vielleicht ist ganz einfach die goldene Mitte der richtige Ansatz. Grundsätzlich stellen wir fest, dass in unserem Land, insbesondere in Dresden, die wenigsten Menschen Eigentum besitzen, sondern zur Miete wohnen. Es muss ein Umdenken stattfinden, dass die Immobilie zum Leben dazugehört. Wenn ich mir die Zuwanderungszahlen der Stadt ansehe und die Prognosen, dass wir auf rund 600.000 Einwohner bis 2030 zusteuern, dann können wir erwarten, dass die Nachfrage nach bezahlbarem, innerstädtischem Wohnraum steigt. Mehr noch als wir es aktuell merken. Deshalb haben die Bauvorhaben jetzt schon massiv zugenommen. Allerdings unterscheiden wir auch zwischen Miet- und Kaufmarkt. Es gibt Fondsgesellschaften, die Großprojekte bauen, welche nicht zum Kauf für Privatpersonen angeboten werden.

 

Haben Sie ein gefragtes Projekt als Beispiel?

Glaser: Die Gartenstadt Striesen an der Mansfelder Str./Geisingstr. ist ein Projekt, das wir zusammen mit der USD Immobilien GmbH betreuen. Hier gibt es 25 Gebäude zu je 12 Wohnungen. Bis auf vier, fünf Wohnungen haben bereits alle einen neuen Besitzer, jetzt müssen die Wohnhäuser nur noch fertig gebaut werden. Wir haben unseren Job gemacht, es hat gut funktioniert, es wurde sehr gut angenommen. Aber es gibt immer welche, die sich beschweren oder hinterfragen, warum man so viel auf eine Stelle baut. Rein wirtschaftlich ist es aber notwendig, ansonsten würden die Preise irgendwann nicht mehr bezahlbar sein.

 

Welche Objekte betreuen Sie zurzeit noch?

Glaser: Sehr gefragt ist aktuell unser Großprojekt an der Schandauer Straße/Glashütter Straße in dem beliebten Stadtteil Dresden-Striesen. Das Objekt befindet sich in sehr zentraler Lage mit perfekter Infrastruktur und bietet somit Eigennutzern und Kapitalanlegern beste Chancen sicher zu investieren. Darüber hinaus befinden sich weitere Projekte in der Neustadt und Dresden-Plauen in Vorbereitung.

 

Was macht VIAREALIS aus?

Glaser: Generell die Offenheit des Unternehmens. Wir gönnen jedem seinen Erfolg. Das strahlen wir auch nach außen hin aus. Unseren Kunden schaffen wir durch unser Handeln mehr Vermögen. Wir reden mit ihnen Klartext. Die Höhen und Tiefen der letzten 20 Jahre waren notwendig, um sich bis hier her entwickeln zu können. Wir gehören in Dresden zu den erfolgreichsten Beratungsunternehmen, wenn es um die Realisierung von privatem Wohneigentum geht. Wir begleiten die Menschen, bis hin zur Kaufentscheidung. Auch danach bleiben wir ein zuverlässiger Ansprechpartner. Für uns steht am Anfang immer das gesprochene Wort. Was sind die individuellen Bedürfnisse? Was sind die privaten Ziele? Und welche Entscheidungen, finanzieller Art wurden in der Vergangenheit bereits getroffen? Welche Erfahrungen liegen vor? Dann erst legen wir gemeinsam mit dem Kunden die Richtung mit dem passenden Projekt fest.

 

Was sind Ihre Ziele?

Glaser: Ganz persönlich natürlich, glücklich zu sein. Das ist das Einzige, das alle Menschen eint und gemeinsam als Ziel haben. Geschäftlich wollen wir unser Team erweitern, das Unternehmen ein bisschen vergrößern. Wir überlegen, uns in anderen Bundesländern niederzulassen, etwa in Süddeutschland oder im Rhein-Main-Gebiet. Dort können wir auch die Werbetrommel für Dresden rühren. Hier in der Stadt wollen wir Marktführer im Bereich der Beratung für Kapitalanlagen werden. Zudem werden die bestehenden Partnerschaften zu renommierten Steuerberatern, und Banken und Vermögensverwaltern weiter ausgebaut.