„Ein gutes Blatt ist keine Garantie für Erfolg.“

Foto: Bayrische Staatsregierung

Dr. Beate Merk, Ministerin für Europa und regionale Beziehungen

 

Dr. Beate Merk, Ministerin für Europa und regionale Beziehungen "Ein gutes Blatt ist keine Garantie für Erfolg. Aber noch so großes Können hilft auch nichts, wenn man schlechte Karten auf der Hand hat."

Beate Merk ist keine leidenschaftliche Schafkopf-Spielerin, aber als Ministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen von Bayern wird sie in Brüssel häufig ihre Trümpfe ausspielen müssen. Dazu zählt neben der starken Wirtschaftskraft Bayerns natürlich Deutschlands gesamtpolitische Bedeutung in Europa. Als Ministerin liegt es in ihrer Verantwortung, die Interessen Bayerns in Brüssel zu vertreten und eine europapolitische Grundsatzposition zu erarbeiten. Die Schwäbin wurde 1957 in Nordhorn geboren. Nach dem Abitur 1976 studierte sie Rechtswissenschaften und Politikwissenschaften und schloss 1981 ihr erstes Staatsexamen in München ab. 1991 promovierte sie in Würzburg. Merk ist ledig und kinderlos. Die ehemalige Oberbürgermeisterin von Neu-Ulm ist kein unbeschriebenes Blatt und war von 2008 bis 2013 Staatsministerin für Justiz und Verbraucherschutz. Tradition und Heimatverbundenheit sind der toughen Blondine sehr wichtig. Außerdem ist die Ministerin Mitglied im Tierschutzverein Ulm und lebt so aktiv das Vereinsleben selber vor. "Vereine tragen Traditionen weiter. Zeigen, dass es gut ist, Geschichte zu bewahren. Und dass es vor allem auch Spaß machen kann", so Merk. "Ein aktives Vereinsleben ist etwas, das viele am Leben auf dem Land ganz besonders reizt, etwas, was man so in der Stadt oft gar nicht findet." Ab sofort wird Beate Merk häufiger in der großen Stadt sein und sich am europäischen Geschehen in Brüssel aktiv für die Bedürfnisse Bayerns einsetzen.