Mode mit Botschaft und Frisuren zum Träumen

Die Deutschen erobern die Pariser Fashion Week! Einen Tag nach der großartigen Show des Berliner Labels Lana Mueller Couture sorgte das in München ansässige Label Talbot Runhof für weitere Glanzpunkte an der Seine. Im eleganten „Salon Imperial“ im Pariser Luxushotel „The Westin“ zeigte das renommierte Designer-Duo Johnny Talbot und Adrian Runhof seine neuesten Entwürfe für Herbst/Winter 2017/18. Dieses Mal mit politischer Botschaft! Das Motto der Show lautete „Lie to me“ und die derzeit die Schlagzeilen beherrschende Fake News-Debatte wurde von den beiden Modemachern erstmals modisch interpretiert. Zum Finale schickten die Modemacher die Models in Shirts und Kleidern mit Aufschriften wie „Unpresidented", „Persist", „Lie to me" und „Sad!" über den Runway – ein klarer Seitenhieb auf US-Präsident Donald Trump. Eine klare Botschaft hatten auch die Frisuren, die erneut das großartige Team von La Biosthétique gezaubert hatte. Hier war die Message eindeutig: Moderner Glamour! La Biosthétique Creative Director Alexander Dinter hatte mit seinem internationalen Team, darunter Christian, Alexander von Trentini, Dashi Krasnici, Theo Dimitri, Serdal Bengi, Jörg Oppermann und Kathrin Zenk aus Deutschland sowie Top-Stylisten aus Australien und Italien, cool-elegante Looks gezaubert. Beispielsweise den tief sitzendenden Chignon, der zu einem Loop geschlungen wurde - sportlich und elegant zugleich! Genau wie die Mode der Designer - ein gekonnter Mix aus femininem Chic und Sportswear. Auf dem Catwalk präsentierten die 18 Models neben perfekten Frisuren weiche und fließende Samtstoffe, Pyjamahosen, üppige glitzernde Paillettenstickerei und als Highlight leuchtend roten Satin für den Abend. Bravo! Am Ende der Show gab es nur echten Applaus von den anwesenden Gästen. Neben der internationalen Fashion-Elite sassen auch die Star-Blogger Riccardo Simonetti aus München und Milena LeSecret dabei. Ein großartiger Abend zum Träumen und zum Nachdenken, an den sich die Modewelt sicherlich noch lange erinnern wird.  

 

Text: Andrea Vodermayr