Casino-Dealer als Nebenjob – so verdienen Studenten Geld mit dem Glücksspiel

 

Spielhallen wie die Spielbank Hohensyburg oder Wiesbaden machen es vor: Regelmäßig bieten sie Ausbildungen zum Poker-Dealer oder Roulette-Dealer an. Die Kurse gehen dann beispielsweise über einen Monat, vier Tage die Woche müssen die Auszubildenden dann vier Stunden lang die Schulbank drücken. 

 

Das berühmte „Rien ne va plus“ hört man dann nicht nur am Roulette-Tisch. Für die Ausbildung ist nicht jeder geeignet, und viele Interessenten müssen den Kurs nach einigen Tagen bereits verlassen. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild sowie die Wortgewandtheit müssen stimmen, auch manuelle Fähigkeiten und eine schnelle Auffassungsgabe sind gefragt. Wer sein Kopf mit Jetons, Roulettekugeln oder Spielkarten verdienen möchte, der muss Köpfchen beweisen.

 

Alles andere als ein Kinderspiel

 

Bereits nach den ersten Sitzungen merken die Auszubildenden, dass es gar nicht so einfach ist, das Handwerk des Croupiers zu beherrschen. Die Jobs aber sind begehrt, sind sie doch deutlich besser bezahlt als andere Studentenjobs. Die Spielbanken berichten aber, dass nur rund ein Drittel der angehenden Dealer bis zum Ende mit dabei ist. Für den Laien sieht das Glücksspiel einfach aus, in Wahrheit vergeht aber einiges an Zeit, bis man das Handwerk wirklich gut beherrscht.

 

Eine Ausbildung zum Blackjack-Dealer kann beispielsweise drei Monate dauern, bei anderen Spielbanken ist etwa die Ausbildung zum Poker- oder Roulette-Dealer schneller absolviert. Dann dürfen die Dealer in den Spielbanken tätig werden. Nicht selten entscheiden sich die Absolventen dann für eine Karriere als Dealer, für einige wird der Job sogar zum Traumberuf.

 

Flexibilität und ein gutes Gehalt

 

Viele Studenten schätzen die Abwechslung und die Flexibilität, die mit diesem Job einhergehen. Nicht nur die Arbeitszeiten sind flexibel, sondern auch der Job selbst wird nicht langweilig. Häufig wechseln die Croupiers zwischen verschiedenen Spielen hin und her. So sind sie an einem Abend mal Roulette-Dealer, dann wieder Blackjack-Croupier. Wer möchte, kann schließlich auch gleich mehrere Ausbildungen absolvieren und auf diese Weise an verschiedenen Tischen eingesetzt werden.

 

Der Job ist auch deshalb so beliebt, weil er besser bezahlt ist als viele andere Studentenjobs. Da Studenten bekanntermaßen über einen schmalen Geldbeutel verfügen, stellt das Casino natürlich auch die Arbeitskleidung. Die Männer haben beispielsweise im Sakko zu erscheinen, während es für die Frauen Kleider, Blazer, Röcke oder Blusen zur Auswahl gibt. Auch in neuen Online Casinos die NeueCasinos24.com aufzählt und welche man hier vergleichen kann, werden Live-Dealer und Croupiers fürs Roulette gebraucht.

 

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Casinos gemeinhin als gute Arbeitgeber gelten. Zwar muss man bei diesen Jobs auf Trinkgeld eher verzichten, dafür stimmt aber das Arbeitsklima: Nicht nur der Kundenkontakt macht den meisten Croupiers großen Spaß, sondern auch die Möglichkeit, bei Fragen und Problemen direkt mit den Chefs sprechen zu können. Diese sind so gut wie immer vor Ort und stehen den Dealern zur Seite.

 

Nicht jeder ist zum Croupier geboren

 

So verlockend der Job auch klingt, nicht jeder, der Interesse daran hat, hält am Ende auch durch. Nach der dreimonatigen Ausbildung an der Spielbank Wiesbaden beispielsweise folgt eine Abschlussprüfung. Schafft man diese nicht, ist die vorher investierte Zeit quasi umsonst gewesen. Die Auszubildenden bekommen während der Kurszeiten außerdem kein Gehalt.

 

Viele Studenten berichten außerdem, dass es gar nicht so einfach ist, immer mitzukommen. Wer kein gutes Zahlengedächtnis hat oder nicht die nötige Fingerfertigkeit besitzt, wird schnell an seine Grenzen stoßen. So ist es etwa notwendig, dass die Dealer 180 verschiedene Zahlenkombinationen auswendig lernen müssen. Das zeigt, dass das Lernen während der Kurszeit nicht ausreicht. Für die Ausbildung wird auch in der Freizeit weitergelernt, und das häufig mehrere Stunden am Tag. 

 

Ein Croupier muss zu jedem Zeitpunkt Professionalität ausstrahlen. Die Studenten üben deshalb auch zu Hause weiter, was im Kurs gelehrt wird: Sie lernen Zahlen auswendig, üben das Stapeln der Chips und arbeiten an ihrem Auftritt am Roulette-Rad. Am Ende stellen die meisten Auszubildenden fest, dass man sich den Job einfach und cool vorstellt, aber eigentlich gar keine Vorstellungen davon hat, was der Beruf alles mit sich bringt.

 

Dranbleiben lohnt sich

 

Wer nicht aufgibt, der hat gute Aussichten auf einen anständigen Job. Nach Absolvieren der Ausbildung, die verschiedene Spielbanken anbieten, werden die Studenten in der Regel direkt übernommen. Auch die Fluktuation ist hoch, da Studenten bekanntermaßen gern den Job oder die Örtlichkeit wechseln. So ist für die Studenten eigentlich immer ein Platz frei und die Neulinge können die erfahrenen Croupiers direkt in den Spielhallen unterstützen.

 

Als Student hat man mit diesem Nebenjob den Vorteil, besonders in den Abendzeiten flexibel einsetzbar zu sein. So kann man abends als Poker- oder Roulette-Dealer arbeiten und tagsüber ohne Einschränkungen seiner Unitätigkeit nachgehen. Noch dazu ist der Job gut bezahlt, weshalb sich nicht nur Studenten für den Job interessieren, sondern auch viele Absolventen im Anschluss über einen längeren Zeitraum in diesem Bereich tätig bleiben. Der Arbeitsplatz ist glücklicherweise so gut wie sicher. Das liegt nicht nur an der Fluktuation, sondern eben auch daran, dass viele die Ausbildung gar nicht schaffen. Wer es als Student bis zum Ende schafft, hat seinen lukrativen Nebenjob gefunden.