Brasilien 2014: Fußball-WM, wir kommen!

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Traumstrände und Weltkulturerbe

In den drei deutschen Spielorten sind immerhin die Stadien schon fertig und auch die Gluthitze der Amazonasregion muss hier nicht befürchtet werden. Im Gegenteil: Fortaleza (21. Juni gegen Ghana) und Recife (26. Juni gegen die USA) gehören zu den beliebtesten Urlaubsorten Brasiliens am Meer. Wer zu den Vorrundenspielen der Nationalelf fliegt, kann den Fußballbesuch mit herrlichen Tagen am Strand kombinieren.

Der Stadtteil Boa Viagem in Recife mit seinem 8 Kilometer langen Strand wird auch als "Copacabana des Nordostens" bezeichnet und besitzt eine Fülle von Hotels, Restaurants und Bars. Die Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter das Kloster des Heiligen Antonius mit der "Capela Dourada", einer mit Gold schier übergossenen Kapelle, die Festung Brum aus dem 17. Jahrhundert und zahlreiche Museen.

Die Altstadt von Salvador da Bahia, das bis 1763 erste Hauptstadt Brasiliens war, wurde sogar zum Weltkulturerbe erklärt. Ein Spaziergang durch das Pelorinho-Viertel ist wie eine Zeitreise in die koloniale Vergangenheit. Salvador gilt zudem als Zentrum des Capoeira, einer uniquen brasilianischen Vermengung aus Tanz und Kampfsport, sowie der Candomblé-Religion, die aus den afrikanischen Riten der früheren Sklaven und der christlichen Kultur der Weißen entstanden ist. Auch der Karneval wird hier groß gefeiert.

Die moderne Großstadt Fortaleza hat ihr koloniales Erbe in den letzten Jahren ebenfalls sorgfältig restauriert und lädt mit herrlichen Stränden wie dem Praia do Futuro ein.

Finale in Rio

Viele Fußballfans wollen jetzt schon Wetten abschließen auf digibet.com, dass Deutschland zumindest das Viertelfinale erreicht: Dann könnte der Spielort nämlich schon das legendäre Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro sein. Dazu muss Deutschland Erster in der Gruppe G sein und dann das Achtelfinale in Porto Alegre gegen den Zweiten der Gruppe H gewinnen. Wird Deutschland nur Gruppenzweiter, würde Rio erst zum Finale auf dem Reiseplan stehen.

Wer die Nationalmannschaft die ganze Zeit begleiten will, muss sich auf große Distanzen und entsprechend teure Inlandsflüge gefasst machen: Tritt Deutschland als Gruppenerster zum Achtelfinale in Porto Alegre an, sind schlappe 2300 Kilometer zu überwinden.