Borowski Restaurant - Prager Straße 8a

Während viele Restaurants mit ihrem Blick auf die Frauenkirche werben, kann man im Borowski einen anderen, einzigartigen, Ausblick genießen. Direkt auf, beziehungsweise über, der Prager Straße gelegen, hat man durch die großen Glasfronten einen super Überblick auf gestresste Shopper. 

 

Das sehen scheinbar auch viele andere so, denn bei unserem Besuch ist das Restaurant gut gefüllt. Aber wir sind ja nicht zum Gucken, sondern zum Essen da.  Zum Auftakt orderten wir Baby Strawberry Colada (5,80 Euro), Heidelbeer-Minzshake (4,20 Euro) und den Drink des Tages: den Grünen Vital Smoothie aus Bananen, Blattspinat, Orangensaft und Sonnenblumenkernen. An dem Punkt hätten wir unseren Test am liebsten beendet und uns einfach an diesem Smoothie satt getrunken - grandios! Stattdessen widmeten wir uns den Vorspeisen: Griechischer Bauernsalat (8,90 Euro) und warmer Zwiebelkuchen (4,20 Euro). Zwiebelkuchen ohne Speck, Vital Smoothies und leichte Salate - ist das Konzept des Borowski vielleicht Healthy Food? Wir fragen nach und bekommen ein Nein als Antwort. Wir rätseln, was das Borowski eigentlich sein will. Flaguettes, Pulled Chicken Burger, Vital Limonade mit Kurkuma und Sternanis im coolen Schraubglas - auf der Karte findet sich alles, was gerade in ist. Sind wir also in einem Szene-Lokal? Dagegen spricht eine unserer Hauptspeisen: Matjes „Hausfrauen“ Art (9,90 Euro). Beim Anblick des Schweinefilet „Borowski“ (10,90 Euro) wähnten wir uns in asiatischen Gefilden: Mit Glasnudeln, Ingwer, Soja und Chili waren bei dem Gericht auch typische asiatische Zutaten dabei. Hauptsache der Geschmack passt. Und der passte: Superlecker! Unsere dritte Hauptspeise war das Flat Iron Steak. Als Dessert gönnten wir uns Apfelstrudel (5,50 Euro), ein Eclair mit Vanillecreme (5,70 Euro) und warmen Schokoladenkuchen (5,50 Euro).

 

Fazit: In welche Schublade das Borowski passt, konnten wir nicht klären. Doch das spielt  keine Rolle, denn es gehört auf jeden Fall in die Kategorie „Cool“.

Fotos: PR, Disy