Betriebliche Aufwendung ohne Beleg absetzen

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Keine Buchung ohne Beleg, das ist die Regel. Doch in Ausnahmefällen können Praxisinhaber einen Eigenbeleg ausstellen. Hier müssen unbedingt die Art der Aufwendung korrekt beschrieben sowie die Kosten, der Zahlungsempfänger mit vollständiger Anschrift, das Datum des Zahltages und der Belegerstellung genannt werden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, den Grund des Eigenbeleges zu notieren und eine Belegnummer zu vergeben. Ausgaben bis 150 € dürfen in Ausnahmefällen als Eigenbeleg ausgestellt werden. Es sollte jedoch eher eine Notlösung als die Regel sein.

 

Das Finanzamt steht solchen Eigenbelegen eher skeptisch gegenüber. Sind die Angaben nicht schlüssig, kann die Anerkennung verweigert werden. Den Vorsteuerabzug retten Sie mit solchen Quittungen jedoch nicht. Hierfür ist eine korrekte Ersatzrechnung unabdingbar.