Bayerns schönste Golfplätze

Foto: © Stefan von Stengel

Sommerzeit ist immer auch Golfzeit. Besonders in der Gegend um München  und der bayerischen Alpenregion gibt es zahlreiche wunderschöne Plätze.  Profi -Golfer und Stars aus allen Bereichen werden gleichermaßen von ihnen  angezogen. Geschätzt wird die Vielfalt, aber natürlich auch die landschaftliche  Schönheit. Anspruchsvolle Sportler, Hobby-Golfer und Neulinge finden  hier allesamt ihren Platz. Disy stellt Ihnen auf den folgenden Seiten einige  Golfplätze vor, gibt eine Übersicht über Preise und wirft auch einen Blick auf  die Clubrestaurants.

Foto: PR Bilder, Disy Archiv

Golf auf Gut Ising 

 

Fast in Schlagweite zum Chiemsee liegt der Golfclub Gut Ising. Der Platz gehört zum Hotel Gut Ising, dessen Direktor seit 2010 Christoph Leinberger ist. Der gebürtige Rheingauer kann auf eine lange Berufserfahrung im Hotelbereich zurückblicken, betreute unter anderem das Arabella Western Cape Hotel & Spa in Südafrika, welches ebenfalls eine eigene Golfanlage hat. Vom Hoteleingang sind es nur wenige Meter bis zum Platz und der Driving-Range. Im idyllischen Voralpenland gelegen, bietet der Platz ambitionierten Sportlern mit Platzreife neun Löcher. Entworfen wurde er von Golfarchitekt Thomas Himmel. Eingebettet zwischen alten Alleebäumen, bietet sich den Golfern ein Ausblick auf umliegende Wälder bis zur Alpenkette mit den Bergen Hochfelln, Hochgern und der Kampenwand. Direkt nebenan liegt zudem ein Polo-Platz, der ebenfalls zur 140 Hektar großen Hotelanlage gehört. Die sanft abfallende Driving-Range ermöglicht auch Anfängern schnelle Erfolgserlebnisse. Erfahrene Sportler suchen die Herausforderung an den drei Wasserhindernissen. Fünf Löcher sind im flachen Gelände, vier in hügeliger Lage. Wer sich selber ein Bild der Anlage machen will, findet auf der Homepage des Hotels (www.gutising.de) einen virtuellen Rundgang. Hat man die neun Löcher hinter sich gebracht, empfiehlt sich ein Besuch im Clubhaus St. Georgsklause, wo sich ein Bistro und das Restaurant Zum Goldenen Pflug befindet. Anfänger können an der Golfschule Golfakademie Gut Ising an ihrem Handicap arbeiten. Die Jahreskarte inklusive Mitgliedschaft kostet 900 Euro – bei einer 5-Jahresbindung gibt es 10 Prozent Nachlass. Übrigens: Sogar Hunde sind auf der Anlage erlaubt, so lange sie an der Leine geführt werden. 

 

 

 

 

Foto: Disy Archiv

Tegernseer Golf-Club Bad Wiessee 

 

Der Tegernseer Golf-Club wurde 1958 gegründet und von dem Golfplatzarchitekten Donald Harradine geplant. Der Golfplatz liegt auf 800 Meter Höhe im Tegernseer Tal. Der 18-Loch Platz ist mit seinem bewegten Gelände und altem Baumbestand anspruchsvoll und verlangt ein strategisches Spiel, welches für Spieler jeglicher Spielstärke eine Herausforderung darstellt. Von etlichen Spielbahnen aus wird man mit einem faszinierenden Blick auf die Alpen und den Tegernsee belohnt. Seit 2008 ist Thomas Hübner, Kapitän der deutschen Amateur Senioren Nationalmannschaft, Präsident des Tegernseer Golf-Club Bad Wiessee e.V. Die Devise des Clubs lautet typisch bayerisch: „Leben und leben lassen“. So kann jeder, ob Individualist oder Gesellschaftsmensch, ob Turnierspieler oder Genussgolfer, im Tegernseer Golf-Club seinen gewünschten Stil fi nden. Clubmanager seit 2016 ist Hanns-Peter Horstmann. Als langjähriger Head-Pro und Inhaber des Golf Center Bad Wiessee führt er seit diesem Jahr die Geschäfte des Clubs. Zusammen mit 18 Mitarbeitern ist er für den reibungslosen Ablauf auf der Anlage verantwortlich. Der Golf Club verteilt nach wie vor keine Startzeiten, was Mitglieder und Gäste sehr schätzen. Das Green Fee beträgt unter der Woche 80 Euro, an Wochenenden und Feiertagen 100 Euro. Auf der Anlage werden große Turniere namhafter Sponsoren ausgetragen – ebenso wie offene neun Loch After Work Turniere und interne Clubturniere. Im Winter werden die Grüns durch Head-Greenkeeper Alois Tremmel, er ist seit 2000 im Golf-Club tätig, und seinem Team vom Schnee geräumt, sodass vor allem bereits im Frühling auf hervorragenden Grüns gespielt werden kann. Seit über 16 Jahren werden die Golfer nach der Runde von Michael Schröter kulinarisch im Clubrestaurant verwöhnt. Besondere Clubspezialität sind seine Fleischpfl anzerl mit Pfefferrahmsoße und Röstkartoffeln. Mit einem traumhaften Blick auf die umliegenden Berge und auf das 18. Grün erwartet die Besucher hier die gehobene bayerische Küche mit einer Auswahl an feinen und deftigen Speisen. Trotz des hervorragenden Platzzustandes möchte man diesen auch zukünftig stetig verbessern und den Golfern jedes Jahr neue Verbesserungen präsentieren. „Bereits ab Mai werden wir mit neuen GPS unterstützte Golfcarts auf den eigens dafür angelegten Wegen eine spielerische Erleichterung vor allem auch für unseren ältere Golfspieler schafften“, so Hanns-Peter Horstmann. 

 

 

 

 

Foto: Disy Archiv

Golfanlage Hohenpähl

 

Zwischen Ammersee und Starnberger See, rund 30 Kilometer südwestlich von München, befi ndet sich die Golfanlage Hohenpähl. Seit 1988 besteht die von Kurt Roßknecht entworfene Anlage mit 18 Löchern. Die Anlage war damit einer der ersten Plätze in Deutschland und wurde 2009 mit dem Umweltpreis „Golf und Natur“ in Gold ausgezeichnet. Seit 2012 ist Christina Seufert Geschäftsführerin der Anlage. Die Golfbetriebswirtin und Fachjournalistin (Sport/Tourismus) war bereits in Aschheim und Maxlrain als Geschäftsführerin tätig. Mit ihr zusammen arbeiten je nach Saison 15 Mitarbeiter am einwandfreien Betriebsablauf. Präsident des Golfclubs ist Heiner Wenzel. Viel Wert legt man hier auf die Nähe zur Natur. Auf zwölf Bahnen bietet der Platz ein traumhaftes Panorama auf die bayerischen Alpen. Die Spielbahnen führen durch eine einzigartige Kulturlandschaft, die geprägt ist durch die Römerhügel, alte Allen und einen Jahrhunderte alten Baumbestand. Zahlreiche Teiche und Bäche begleiten die Spieler über den Platz. Zu bespielen ist er mit eingeschränkter Platzreife, die in der Anlage erworben werden kann. „Ein Tag in Hohenpähl ist ein geschenkter Urlaubstag“, so Seufert. Auch der ein oder andere prominente Spieler schätzt die Ruhe und Abgeschiedenheit. „Namen nennen wir nicht“, so die Geschäftsführerin. Die Saison geht, je nach Wetter, von April bis Oktober. „Wir leben Golf in einer unkomplizierten Art und Weise in einem traumhaften Umfeld und bieten gute Einstiegsmöglichkeiten an. Darunter Schnupperkurse, Platzreifekurse und das alles auch für Anfänger“, erzählt Seufert. Im Schnupperjahr kostet die Mitgliedschaft 1.700 Euro, dann 2.200 Euro. Der KG Anteil beträgt 5.200 Euro, die jährliche Spielgebühr 1.655 Euro. Das Green Fee beträgt 55 Euro an Werktagen und 90 an Sonn- und Feiertagen. 

 

 

 

 

Foto: PR Bilder

Golfclub Eichenried

 

Der Golfclub Eichenried ist einer der bekanntesten Clubs Deutschlands und berühmt für die Austragung der BMW International Open. Wer auf den Spuren von Golfstars wie Ernie Els, Martin Kaymer, Bernhard Langer, Marcel Siem, Paul Casey und Dustin Johnson golfen möchte, ist hier genau richtig. Eichenried liegt rund 20 Kilometer nordöstlich von München. Spieler fi nden hier 27 Löcher, die relativ fl ach und für ihr schnelles Grün bekannt sind. Greenkeeper Andrew Kelly hält die Anlagen auf einem konstant hohem PGA-Profi -Niveau. Darüber hinaus steht Anfängern ein sechs Loch Kursplatz zur Verfügung. Architekt der Anlage war Kurt Roßknecht. Zwei Jahre nach der Gründung des Golfclubs 1987 eröffnete der Platz. Seit dem wird das Design kontinuierlich verbessert. Der Platz bietet drei selbstständige 9-Loch Schleifen (A-,B-, und C-Kurs), die zu verschiedenen Kurskombinationen gepaart werden können. Darüber hinaus gibt es den sogenannten BMW Int. Open Kurs, der immer in der Folgewoche des Turniers den Mitgliedern und Gästen angeboten wird. Je nachdem von welchem Abschlag man spielt, wird der Platz von den hinteren Abschlägen immer schmaler in den Drivezonen und bis zu den gut verteidigten Grüns (Wasserhindernisse und Bunker). Der Platz ist fl ach und sehr fair für Golfer aller Handicapklassen. Besonders beliebt ist die Anlage auch bei Rentnern, da sie in einem Moorgebiet liegt und deswegen federt. Sie trägt zudem das Siegel „Golf & Natur“ in Gold. Auch außerhalb des Turniers kommen immer wieder bekannte Gesichter nach Eichenried: von Will Smith über Ronan Keating bis Alice Cooper. Dank der hochkarätigen Charity Turniere wie Young Wings oder Laureus sind auch immer wieder prominente Sportler in Eichenried, zum Beispiel Thomas Müller, Boris Becker, Franz Beckenbauer und Wladimir Klitschko. Gespielt wird von Mitte März bis Mitte November. Bekannt und beliebt ist auch das Restaurant nineteen im Clubhaus. „Marcel Siems Eltern waren die ersten Gastronomen im GC München Eichenried. Hier ist er quasi vom Tellerwäscher in der Golfclubküche zum Golf-Star herangewachsen“, erzählt Korbinian Kofl er. Er ist seit 2008 Geschäftsführer der GC München Eichenried GmbH & Co. KG. Zuvor arbeitete der Bachelor of Business Administration unter anderem bei Siemens und dem Bayerischen Golfverband. Mit ihm zusammen sorgen acht Verwaltungsangestellte, zwölf Greenkeeper und vier Maintenance-Mitarbeiter für den reibungslosen Ablauf. Einsteiger lernen bei sechs zertifi zierten Golfl ehrern. „Die Jahresspielgebühr von reicht von 2.195 Euro (für Kommanditisten mit einem einmaligen KG-Anteilskauf von rund 7.000,- Euro) bis 3.175 Euro für eine reine Jahresmitgliedschaft. Dazwischen gibt es altersabhängige Zwischenstufen vom Bambino bis zum Senior“, erzählt der Geschäftsführer. Das Green Fee kostet am Wochenende 110 Euro und unter der Woche 80 Euro, Mitglieder zahlen 55 Euro bzw. 85 Euro. Einen Tipp hat Kofl er noch: „Wichtig ist, nach dem Einparken: aussteigen und einmal richtig durchatmen. Dann läuft es auf der Runde viel besser.“ 

 

 

 

 

Foto: Disy Archiv

Golfclub Beuerberg

 

Fünf Kilometer östlich des Starnberger Sees, direkt an der Losach,liegt die Golfanlage des Golfclub Beuerberg e.V. Seine einmalige Lage gibt den Blick frei auf 400 Kilometer Alpenkette. Gespielt wird auf der 18-Lochanlage von Mitte März bis Mitte November. In dieser Zeit begrüßt Geschäftsführer Dr. Urs Zondler rund 6000 Spieler auf dem Grün. Den Schweizer Unternehmer zog es 1974 nach München ehe er 1982 den Golfclub Beuerberg gründete und mit dem Bau der Anlage begann. Seit dem lebt er mit seiner Frau auf dem Golfplatz. Er selbst hält den Weltrekord für vier Runden Golf auf vier Kontinenten an einem Tag und schrieb bereits ein Buch („Golfregeln kapiert“). Mit ihm zusammen sorgen 39 Mitarbeiter für das Wohlbefi nden der Besucher. Entworfen wurde die Anlage vom schottischen Architekten Donald Harradine, der hier auf 119 Hektar eine der schönsten Anlagen Europas schuf. Neben der einmaligen Lage ist der Club auch für seine hervorragende Gastronomie und die Weinkarte bekannt. 1992 war man Austragungsort der „The European Ladies Open“. „Im Golfclub Beuerberg treffen sich Menschen mit gleichen Wertvorstellungen und Ansprüche. Menschen für die Sport und Kulinarik, das Miteinander und die Freude am Feiern untrennbar zueinander gehören“, erklärt Zondler. Um neue Mitglieder zu gewinnen gibt es für ihn entsprechend auch nur einen Weg: „Besser sein als die anderen, anstatt billig. Qualität hat ihren Preis. In Zukunft wollen wir den hohen Standard im Restaurant halten und den Platz stätig verbessern“, so Zondler. Mitglieder bezahlen je nach Modell entsprechend unterschiedliche Preise. Das Green Fee beträgt unter der Woche 70 Euro und 80 Euro am Wochenende. „Jeder Tag sollte von Genuss und schönen Momenten erfüllt sein. Das wird in Beuerberg seit mehr als 30 Jahren gelebt und wird sich nicht ändern.“ 

 

 

 

 

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