Auch das ist Dresden

Zum neuen Disy-Buch „Dresden und seine prominenten Gäste“

Wir alle kennen die typischen Dresden-Bilder von Frauenkirche & Co. die sind schön, die sind wichtig und auch die haben wir in unserem neuen Disy-Buch abgebildet. Doch viele unserer Fotos zeigen Dresdner Sehenswürdigkeiten und Details aus einem neuen Blickwinkel. Grund genug, eine neue Serie über unsere schöne Heimatstadt zu starten. Auch das ist Dresden – sehen Sie mal! 

Die Laterne auf dem Theaterplatz ist dem Begründer der deutschen Gasindustrie, Rudolf Sigismund Blochmann, gewidmet. Hier in Nähe des heutigen Theaterplatzes ließ Blochmann 1828 das erste Dresdner Gaswerk errichten.
Zur Hofkirche gehören 78 Figuren und ein Wappen aus Sandstein. Abhängig von ihrem Zustand wurden die Originalfiguren entweder restauriert, oder es wurden Kopien gefertigt und wieder aufgestellt.
Der 100 Meter hohe Rathausturm in der Dresdner Altstadt wurde zwischen 1904 und 1910 gebaut. Neben dem Goldenen Rathausmann befinden sich 15 Plastiken, die die menschlichen Tugenden symbolisieren. Steigt man auf die Aussichtsplattform, eröffnet sich aus 68 Meter Höhe ein reizvoller Blick auf ganz Dresden.
Der Sandstein der Kreuzkirche hat mehreren Bränden getrotzt. Noch heute verrät die dunkle Farbe vieler Steine die wechselvolle Geschichte des Baus. Die Kirche selbst ist wiederholt auf- und umgebaut worden.
Die ersten Gaslaternen in Dresden standen 1828 vor dem Schloss. Heute beleuchten noch rund 1600 Gaslaternen die Dresdner Straßen. Die meisten Laternen wurden auf Standard- oder Elektroleuchten umgerüstet.

Das Denkmal Friedrich Augusts des Gerechten befindet sich auf dem Schlossplatz zwischen Hofkirche und Brühlscher Terrasse. Die Bronze-Plastik wurde von einem der bedeutendsten deutschen Bildhauer des Klassizismus, Ernst Rietschel, erschaffen. Im Jahr 1843 wurde das Denkmal enthüllt. Es zeigt den ersten sächsischen König in nachdenklich sitzender Haltung. Friedrich August hatte während seiner 64-jährigen Regentschaft viele Höhen und Tiefen zu überstehen. Er führte Sachsen durch seine Sparpolitik aus der Verelendung nach dem Siebenjährigen Krieg heraus, kämpfte 1806 in der Schlacht bei Jena und Auerstätt auf der falschen Seite und verlor. Napoleon nahm ihm das jedoch nicht übel. Da er Sachsen als Aufmarschgebiet für seinen Russlandfeldzug brauchte, zog er Friedrich August auf seine Seite, indem er Sachsen zum Königreich erklärte und Friedrich August erster sächsischer König wurde. Er war ein „König von Napoleons Gnaden“, der 1813 wieder auf der falschen Seite kämpfte. Nach der Niederlage der Napoleonischen Armee wurde Friedrich August verhaftet und in Friedrichsfelde bei Berlin arretiert. Außerdem verlor er 1815 laut Wiener Vertrag große Teile Sachsens an Preußen. Trotz allem empfingen ihn seine Untertanen, als er 1815 nach Sachsen zurückkehrte, freudig, Weiß-Grüne Fahnen schwenkend. Seit dieser Zeit sind weiß-grün die sächsischen Nationalfarben. ZahlreicheTreuebekenntnisse erreichten ihn. Aufgrund dieser Verehrung erhielt er schon zu Lebzeiten den Beinamen, „der Gerechte“. Friedrich August starb 1827 und wurde in der Hofkirche beigesetzt. Im Jahr 2008 kam das Denkmal des ersten sächsischen Königs zu seinem heutigen Standort auf den Schlossplatz. Zur Weihe wurde genau die Weihhymne gesungen, die Richard Wagner 1843 für das Denkmal komponiert hatte.

Das Gebäude im Hintergrund ist das Neue Ständehaus. Das von Paul Wallot 1906 vollendete Gebäude war zwischen 1907 und 1933 Tagungsplatz vom Sächsischen Landtag. Heute werden die Räume vom Sächsischen Oberlandesgericht genutzt.
Gottfried Semper fügte im Stil der Neorenaissance ein Gebäude (die Sempergalerie) in das Gesamtensemble des Zwingers ein und begrenzte den bis dahin zum Theaterplatz offenen Innenhof.

„DRESDEN und seine prominenten Gäste“

Neben zahlreichen VIP-Fotos und Zitaten gibt es viele wunderschöne Bilder der bekanntesten Bauten und Orte der Stadt. Blicke, die man kennt, und Fotos, die selbst Dresdner überraschen werden. Abgerundet mit interessanten und gut lesbaren Texten über die Sehenswürdigkeiten der Stadt und die spannende und kurzweilige Geschichte, ist das Buch eine Hommage an dieses Juwel an der Elbe.

24 x 27 cm, 184 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag und Gold-Relief-Prägung, 19,98 Euro

Zu bestellen unter www.dresdenfan.de, www.disy-magazin.de, Tel.: 0351/3123575, 0351/3104527, im Dezember und Januar in der Gläsernen Redaktion in der Centrum-Galerie (Prager Straße) und im Handel.