6. Beitrag: "Kabine mit Balkon" (27. Dezember)

"Mama, wir haben sogar einen Balkon", jubelte Louisa und wirbelte durch die Kabine 865, welche bis Rio de Janeiro unser Domizil sein würde. Danach müssen wir umziehen, leider. Kein Wunder, wenn man sich „last minute“ für eine Weltreise entscheidet und das Schiff fast ausgebucht ist...
Es ist eine tolle Kabine, ca. 25 qm groß. Während Louisa nach unserer Ankunft in vier Stunden Mittagsschlaf die Anstrengungen der Reise und die Klimaumstellung verarbeitete, packte ich unser Gepäck aus. Es war wie versprochen vollständig auf dem Schiff angekommen. Die Kabine erwies sich als klug ausgetüfteltes Platzwunder, denn der Inhalt von drei Koffern, einem Kinderkoffer, einer Reisetasche und zwei Rucksäcken verschwand spielerisch in den Schränken. Trotzdem staunte ich beim Auspacken, was ich da alles so fand. Hatte ich all diese Sachen mitgenommen?

Ich erinnere mich genau, wie ich am Anfang unserer ersten Weltreise in der Kabine saß und mich fragte, wie ich das fünf Monate aushalten sollte. Umso überraschter und glücklich war ich über dieses Domizil hier auf der "MS Amadea": eine relativ neuwertige First-Class-Einrichtung, stilvoll, großzügig, mit Sat TV, DVD-Player, Klimaanlage, Telefon, Bar und Safe. Der schönste Teil aber war der Balkon. Zwei Liegen, Blick aufs Meer und große Fenster, die die frische Seeluft in die Kabine lassen. Auf dem anderen Schiff konnten wir die Fenster fünf Monate lang nicht öffnen. Eine Tortur.
Auf der "MS Amadea" war alles anders. Auch die Besatzung. Nachdem wir als offizielle Passagiere anerkannt waren, begegneten wir vielen netten und herzlichen Mitarbeitern. Das Klima an Bord wirkte freundlich und entspannt.

Als das Schiff um sechs Uhr abends von Lanzerote ablegte, standen wir an Deck. Die Sonne ging gerade unter, die Lichter der Uferpromenade von Arecife leuchteten und bei mir stellte sich endlich dieses feierliche Gefühl ein. Schnell riefen wir über Handy Louisas Oma an, die gerade bei ihrer Schwester in Thüringen Bescherung hatte. Dann den Opa, der erzählte, wie der Weihnachtsgottesdienst in der Kirche war. So weit weg, nicht nur territorial. Für mich hatte dieses Abschiednehmen etwas ganz Besonderes. Eine gewisse Trauer und Melancholie, aber auch ein Zurücklassen von vergangenen Dingen und der Aufbruch zu neuen Abenteuern. Wie die erste Seite eines Buches, das noch geschrieben werden muss.

An der Rezeption konnten wir Geschenke für die Bescherung abgeben und so kam es, dass nach dem weihnachtlichen Abendessen, den besinnlichen Geschichten von Kapitän und Kreuzfahrtleiter in der Atlantik-Lounge, der Weihnachtsmann meine Tochter Louisa gleich vier Mal auf die Bühne holte. Schamvoll rutschte ich fast unter meinen Tisch. Wer konnte auch ahnen, dass sie die Geschenke einzeln ausgaben. Bei jedem Gang nach vorn begleitete ein Raunen und „Ah“ und „Oh“ vom Publikum meine Tochter mit der Konsequenz, dass nun jeder Louisa kannte. Kein Wunder, sie war das einzige kleine Kind auf dem Schiff. Mal wieder.
Am nächsten Tag hörte sie dann bestimmt auch hundert Kommentare von den Mitreisenden mit fast gleichem Wortlaut: "Na, du hast aber viele Geschenke bekommen."Mein höfliches Kind nickte stets freundlich.

Danach besichtigten wir das "coole Schiff", wie Louisa es nannte. Es gibt acht Passagierdecks, zwei Restaurants, den Aussichtssalon "Vista-Lounge" für Nichtraucher, den "Havanna Club" für Raucher, Bars, eine Bibliothek und ein Kaminzimmer, ein japanisches Zimmer, ein Internet-Café, eine Shopping-Arkade und sogar ein Kino, das auch für Vorträge genutzt wird. Wir warfen einen Blick in das Schiffshospital, fuhren mit einem der fünf Aufzüge zum Spa und ich nahm mir schon mal das Massageangebot mit. Die Decks wirkten offen und großzügig. Ein paar Passagiere spielten Shuffleboard. Für den Swimmingpool war es noch zu kalt, doch in Gedanken sah ich mich schon unterm Sternenzelt in diesem gemütlichen Jacuzzi sitzen, der gleich nebenan war. Weniger optimistisch ging ich an das Vorhaben heran, jeden Morgen den Joggingpfad ums Schiff herum zu nutzen. Das hatte ich mir fest vorgenommen, aber ich kannte mich nun schon seit 32 Jahren.

Auf den ersten Blick war die "MS Amadea" ein großartiges Schiff mit der richtigen Mischung aus Eleganz und legerer Urlaubsfreude. Mit einer Größe von fast 29.000 BRZ hatten die maximal 600 Passagiere viel Platz.
"Wie ein richtiges Hotel", meinte Louisa. Die "echten Balkons" an den Kabinen begeisterten sie, wie gesagt, am meisten. Mich auch. Schon. Doch ich wusste vom letzten Mal: Mit einem normalen Hotelaufenthalt hat das Leben auf einem Schiff über Monate hinweg nichts zu tun. Nichts!

Autorin: Anja K. Fließbach
(Geschrieben am Mittwoch, dem 27. Dezember 2006, 18:15 Uhr)

Kommentare zum 6. Beitrag

Liebe Anja K. Fließbach,
das scheint ein tolles Schiff zu sein - freut mich, dass Sie beide so viel Spaß haben.
Ich habe gesehen, dass meine Fragen aus meinem letzten Kommentar gelöscht wurden - ob Ihnen die Reise von L'tur bzw. phoenix-reisen bezahlt wird, dafür, dass Sie hier Werbung machen? War das Löschen ein Versehen oder Absicht?

Kommentiert von: Anne | Mittwoch, 27 Dezember 2006, 22:45 Uhr

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@Anne: Sag mal, was hast du denn dauernd? Gib doch endlich mal Ruhe mit deinem saeuerlichen Getue. Von wem die Reise bezahlt wird, kann dir doch egal sein. Anja ist dir keine Rechenschaft schuldig. Ich wette, wenn es ein EHEPAAR mit Kind(ern) waere, wuerdest du nicht so wettern. Worum geht es dir eigentlich???
@Anja: Nicht aus der Ruhe bringen lassen. Einfach ignorieren bzw. loeschen, was du ja schon tust.
LG
Susa

Kommentiert von: Susa | Donnerstag, 28 Dezember 2006, 0:43 Uhr

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Also da fehlen mir auch fast die Worte... Ich denke, manche Menschen können sich einfach nicht vorstellen das man eine solche Reise tut und diese auch selber bezahlt! Nun gut - mir macht das Lesen des Blogs unheimlich viel Spaß und ich freue mich über jede Neuigkeit!
Anja - ich wünsche dir und Louisa alles Gute und noch ein paar schöne Tage im alten Jahr!!
Viele liebe Grüße,
Franzi

Kommentiert von: Franziska | Donnerstag, 28 Dezember 2006, 8:27 Uhr

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Also es ist doch vollkommen egal wer diese Reise bezahlt. Entweder man interessiert sich für die Berichte über die Reis und das was Anja und Louisa erleben und liest den Blog oder aber man tut es nicht. Wer die Reise finanziert kann einem doch vollkommen egal sein und wenn man sich an irgendetwas stört, einfach nicht mehr lesen. Aber dieses ständige nachfragen und mosern ist doch nur nervig.

Kommentiert von: Klara | Donnerstag, 28 Dezember 2006, 10:27 Uhr

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Hallo Ihr Lieben.
Keine Aufregung. Weder eine Kinderärztin (wie in einem eurer Kommentare angenommen) noch ein regionaler Friseur oder sonst jemand haben uns Geld für die Reise gegeben. Schön wäre es. Aber was hätten die davon? Nichts.
Wir haben für die Reise für unsere Verhältnisse sehr viel Geld bezahlt, obwohl das Preis-Leistungsverhältnis des Veranstalters moderat ist. Von den Leuten, die ich kenne, könnten sich 80 Prozent diese Reise auch leisten. Aber sie sind nicht bereit, ihr Geld dafür zu verwenden. Jeder hat andere Prioritäten.
Unser Auto zum Beispiel wäre bei einem Unfall nicht einmal mehr die Reparatur wert. Im letzten Jahr hatten wir unsere Wohnung untervermietet und haben in einem kleinen Zimmer bei Louisas Oma gewohnt. außerdem habe ich gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet. Wir wollten es unbedingt noch einmal schaffen, bevor Louisa im nächsten August in die Schule kommt. Dann ist es eh vorbei...
Also: Wir sind sehr glücklich, auf dem Schiff zu sein. Ich gebe mir viel Mühe und investiere viel Zeit, euch an dieser Weltreise teilhaben zu lassen. Auch ein bißchen, um zu zeigen, was geht, wenn man etwas sehr will. Es klappt nicht immer und nicht alles, aber bei uns hat es funktioniert.
Was sind eure Träume?
Herzlichst
Eure
Anja K. Fließbach

PS: Das mit dem Internet ist auf dem Schiff nicht immer einfach. In den ersten Tagen hatten wir technische Probleme. Ich speicher ab jetzt alle Kommentare, damit beim Bearbeiten/Beantworten und Verbindungsabbruch nichts verloren geht. Jeder kann seine Meinung sagen!

Kommentiert von: Anja K. Fließbach | Donnerstag, 28 Dezember 2006, 15:15 Uhr

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Soooo schööön, dass Du Deiner Tochter die Welt vom Wasser aus zeigst!!! Ich arbeitete drei Jahre als Krankenschwester auf verschiedenen Schiffen bevor ich Kinder hatte und zwangsläufig zur Landratte mutierte. Noch heute (nach 12 Jahren) vermisse ich die See fast täglich und sehne mich nach den Schreien der Möven, dem Wind und dem Rhythmus auf dem Schiff. Geniesst das Abreisen und das Ankommen wo auch immer und grüsst mir den Neptun herzlich!
Landratte Tabea, gefangen im Binnenland Schweiz...

Kommentiert von: tabea | Donnerstag, 28 Dezember 2006, 18:59 Uhr

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Schon lustig, als nicht Weltreisender Familienvater den Blog und noch besser die Kommentare zu lesen. Ich habe Anja´s Abreise life mit erleben dürfen (als Admin) und kann nur sagen das sich niemand um "virtuelles" Sorgen machen muß, es ist so, wie geschrieben. Dir, Anja eine schöne Reise und funktionierende Technik auf dem Schiff..., Ich denke, du wirst finden, was dich immer wieder aus dem schönen "Saxonia" treibt. Randy S., Dresden

Kommentiert von: Randy | Freitag, 29 Dezember 2006, 3:03 Uhr

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Liebe Anja Fließbach.
diese Reise war es sicher wert, für lange Zeit kürzer zu treten. Ihre Tochter wird sich immer daran erinnern. Hut ab vor Ihrem Mut und gute Reise.

Kommentiert von: Beate | Freitag, 29 Dezember 2006, 7:30 Uhr

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Es freut mich zu hören, dass jeder seine Meinung sagen darf. Da Annes Kommentar plötzlich gekürzt war und meiner (er war ja derselben Art) auf einmal ganz verschwunden war, bin ich davon ausgegangen, dass dem vielleicht nicht so ist und dass es hier eine "Zensur" gibt.
Ich kann verstehen, wenn beleidigende Kommentare gelöscht werden (wie in anderen Blogs), so etwas hat hier nichts zu suchen. Wenn aber ein Kommentar gelöscht wird, einfach aus dem Grunde, dass er kritisch ist, oder aber vielleicht auch etwas Unerwünschtes ausspricht, finde ich das schon etwas seltsam. Die Kommentar-Funktion ist ja nicht nur für positive Kommentare reserviert.
Deshalb stelle ich meinen verschwundenen Kommentar jetzt einfach noch einmal rein, und gehe davon aus, dass er aufgrund technischer Probleme verschwunden war.
Damit es nicht wieder von einigen Kommentatorinnen falsch verstanden wird, möchte ich nocheinmal betonen, dass ich an dem Weblog interessiert bin (deshalb lese ich ihn ja auch) und dass ich es beeindruckend finde, dass Sie diese Reise mit Ihrer Tochter machen. Meiner Meinung nach sollte es mehr Menschen geben, die sich ihre Träume erfüllen, auch wenn die Bedingungen etwas schwieriger sind.
@ Susa: Annes Kommentar als "säuerliches Getue" zu bezeichnen finde ich schon sehr verwunderlich. Eine Frage zu stellen (auch wenn sie kritisch ist), die sich beim Lesen des Blogs ergeben hat (auch für mich), finde ich völlig normal. Das hat nichts mit Rumstänkern, sondern mit Interesse zu tun. Außerdem hat Anne ihre Frage sehr höflich gestellt und ganz bestimmt niemanden beleidigt.

Kommentiert von: Sabine | Freitag, 29 Dezember 2006, 12:20 Uhr

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Hier also noch mal mein "alter" Kommentar (vom 26. Dezember 2006, 18:58 Uhr). Zu einigen Dingen hat sich die Autorin ja nun mittlerweile schon geäußert:
"In einem Kommentar zu einem Ihrer letzten Beiträge (Hallo Glück, wir hocken hier) schrieb Anne, dass Sie den Eindruck hat, dass Sie keine Gelegenheit auszulassen scheinen, um für irgend etwas oder irgend jemand Werbung zu machen. Auch mir ist das aufgefallen. Diesmal ist es (wieder) Ihr Magazin, der Reiseveranstalter, der Friseurmeister und das Shampoo, die namentlich erwähnt werden. Lediglich der ipod erscheint mir authentisch. Alles andere wirkt aufgesetzt und bewusst so konstruiert. Sogar einen Link zum Shampoo gibt es diesmal gleich dazu. Es wundert mich, dass Brigitte das zulässt. In den Foren ist Werbung nicht erlaubt, warum hier?
Interessant ist auch, dass der kritische Kommentar von Anne offensichtlich gekürzt wurde, nur noch der letzte Teil davon wurde stehen gelassen. Da scheint mir doch jemand den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben. Außerdem fällt Ihre Antwort auf Annes Kommentar ziemlich ausweichend aus. Sie sprechen keinen Klartext.
Wenn Sie verschiedene Sponsoren für Ihre Reise haben, warum wird das dann nicht einmal klargestellt. Ich persönlich hätte damit kein Problem. Dann weiß man wenigstens "wie" man Ihren Weblog zu lesen hat. Ich habe aber sehr wohl ein Problem damit, wenn ständig die Vermutung aufkommt, dass dieser Weblog existiert, um dieses oder jenen zu vermarkten. Damit wird die Intelligenz der Leser beleidigt!
Schade eigentlich, denn so eine Weltreise ist sicherlich sehr spannend, und ich würde diesen Weblog gerne lesen - wie gesagt, selbst wenn er von verschiedenen Leuten gesponsert würde - wenn das denn einmal klipp und klar gesagt würde. So aber komme ich mir ziemlich veräppelt vor.
Übrigens: Ich bin keine treu-deutsche Hausfrau. Bin weder verheiratet, noch habe ich Kinder. Eine andere Kommentatorin vermutete ja, dass hinter den kritischen Kommnetaren sich eine solche befindet. Aber ganz im Gegenteil. Abgesehen von dieser permanenten Werbung finde ich es bewundernswert, dass Sie so eine Weltreise "trotz" Kind (MIT Kind!) durchziehen.
Es würde mich freuen, wenn Sie sich ehrlich zu meinem Kommentar äußern würden.
Weiterhin viel Spaß!

Kommentiert von: Sabine | Freitag, 29 Dezember 2006, 12:24 Uhr

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...sagt mal, worum geht es hier eigentlich? Genießen wir die wundervollen blogs oder geht es darum, daß sich jemand so eine Reise leisten kann - und wenn ja, warum?
Liebe Anja, entweder haben Sie einen Sponsor, also jemanden von ihrer Idee überzeugt - herzlichen Glückwunsch, clever verhandelt! Oder Sie haben keinen und können sich den Urlaub aus eigener Tasche leisten - auch herzlichen Glückwunsch! Vermutlich haben Sie die letzten Jahre fleißig gearbeitet, Verantwortung getragen, sind Risiken eingegangen und haben dabei gut verdient. Und nun können Sie sich was leisten. Klasse! Für mich ist es immer wieder sehr schade zu lesen, daß man sich in Deutschland für seine Erfolge rechtfertigen muss. Hier in den USA bekommt man für Erfolg Anerkennung und Glückwünsche. Mir fällt dazu wirklich nur der Spruch ein: "Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung der Deutschen."
Als (frühere) alleinerziehende Mutter ging es mir genauso. Sie befinden sich also in bester Gesellschaft.
Also, lassen Sie sich den Spaß an ihrer wohlverdienten Reise nicht vermiesen, genießen Sie die Zeit mit ihrer Tochter und schicken Sie uns immer mal wieder einen der interessanten blogs, damit wir an ihren neuen Erfahrungen teilhaben können. Viel Spaß.
Connie aus NJ

Kommentiert von: Connie | Samstag, 30 Dezember 2006, 19:03 Uhr

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@Connie, ich moechte mich jedem Deiner (oder Ihrer??... was hat es eigentlich mit dem ganzen Gesieze hier in letzter Zeit auf sich??) anschliessen.
Wollte schon seit gestern etwas aehnliches kommentieren, konnte mich aber noch nicht dazu aufraffen. Jetzt kann ich mir die Muehe sparen.
Sowas miesepetriges wie manche Leute hier ist mir noch selten begegnet. Da bleibt einem doch die Spucke weg. Wie ich schonmal gesagt habe, bei einem weltreisenden Ehepaar mit Kind wuerden sie sich bestimmt nicht trauen, solche "Verhoere" vom Stapel zu lassen.
Obwohl es ja nur eine oder zwei Personen sind, die so drauf sind, aber warum bekommen die wenigen Staenkerer immer die meiste Aufmerksamkeit??
@Anja, du haettest dich nicht zu rechtfertigen brauchen. Das hast du doch gar nicht noetig!
LG
Susa (NY)

Kommentiert von: Susa | Samstag, 30 Dezember 2006, 23:09 Uhr

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Ich habe den Eindruck, dass mich hier Einige mißverstehen (oder sogar mißverstehen WOLLEN?)
@ Liebe Connie,
ich finde ganz und gar nicht, dass Anja (ich sag jetzt auch einfach mal zu allen "DU", das mit dem "Sie" ist mir auch schon aufgefallen) sich für ihren Erfolg rechtfertigen muss! Warum auch? Ich habe mehrmals meine Anerkennung ausgedrückt, das macht man nicht, wenn man jemandem so etwas nicht gönnt, darum geht es also gar nicht.
@ Susa,
hm, ehrlich gesagt finde ich, dass dein Ton gerade eher etwas stänkernd ist. Ich hatte bisher den Eindruck, dass ich mich sachlich (wenn auch deutlich) geäußert habe, das habe ich zumindest versucht. Ich habe in meinem Posting extra dazugeschrieben, dass ich keine der (in deinen! Worten) "treu-deutsche" Hausfrau bin. Und ja - bei einem Ehepaar hätte ich denselben Kommentar geschrieben!!! Wenn du mich kennen würdest, wüsstest du, dass es Leute gibt, die mich als "Emanze" bezeichnen würden. Das Denken, das du bei mir vermutest, würde mir nicht mal ansatzweise in den Sinn kommen!
Eigentlich ist es jetzt aber doch auch egal. Anja hat sich ja dazu geäußert und nun sollten wir es auch gut sein lassen.
Ich habe lediglich gesagt, dass mich die Werbung stört. Sonst nichts. Ich habe eine Frage gestellt, die sich beim Lesen des Blogs für mich ergeben hat. Ich möchte hier sagen können, was mir gefällt und ich möchte hier sagen können, was mir nicht gefällt. So schwarz-weiß ist die Welt ja in der Regel nicht. Und ein und dieselbe Person kann durchaus Dinge schreiben, die ich gut finde und Dinge, die ich nicht so toll finde. Irgendwie logisch, oder? Zu beidem möchte ich mich hier äußern können, und ich denke, es ist auch so gedacht. In jeder Zeitung werden Leserbriefe veröffentlicht, und zwar nicht nur die lobenden, sondern auch die kritischen. Ich persönlich finde so etwas wichtig.
Warum wird eigentlich überlesen, dass ich auch gesagt habe, dass ich es absolut bewundernswert finde, dass Anja diese Weltreise macht? Genauso habe ich es gemeint.
Und nocheinmal: Ich lese diesen Blog, weil er mich interessiert! Ich lese ihn, weil er mir (wie gesagt, bis auf Ausnahmen) gefällt!
Ich hoffe, ich konnte das nun klarstellen und hoffe auch, dass sich niemand hier in irgend eine bestimmte Vorstellung verbeißt, die nicht richtig ist.
Ich habe nicht das geringste Interesse an einer "verbalen Schlammschlacht", wie es sie ja schon in anderen Blogs gegeben hat. Deshalb werde ich mich ab jetzt auch nicht mehr weiter zu dem Thema äußern. Es war mir jettz nur noch einmal wichtig, nicht so mißverstanden zu werden und die Sache klarzustellen. Auf "Rumgestänker" hab ich ganz bestimmt keine Lust.

Kommentiert von: Sabine | Sonntag, 31 Dezember 2006, 0:48 Uhr

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@ Susa,
danke und Grüße nach NYC...
Können wir uns mal außerhalb des Blogs mit privater Message oder ähnlichem per e-mail verständigen? Bin neu im blog und kenn mich noch nicht so aus....hab Dich vielleicht deshalb nicht gefunden.
Vielleicht weißt Du ja, wie das geht.
Grüße aus NJ, Connie

Kommentiert von: Connie | Sonntag, 31 Dezember 2006, 1:20 Uhr

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@Sabine: Gut. Dann gehe ich mal davon aus, dass du GENERELL Menschen, die Weltreisen machen "absolut bewundernswert" findest -- also nicht speziell alleinerziehende Muetter, die sich solche Maetzchen ja normalerweise nicht erlauben koennten bzw. duerften, weder vom finanziellen noch gesellschaftlichen Standpunkt her.
Ich gehe mal davon aus, dass ich etwas in deine Worte hineininterpretiere, und dass du als selbstbeschriebene "Emanze" solche Ansichten ganz bestimmt nicht durchblicken lassen wolltest. Und gut ist. Ansonsten muesste ich mich naemlich sehr aergern, und das mag ich eigentlich am Silvestermorgen nicht so gern. Schadet dem Teint. :)
Guten Rutsch an alle,
Susa

Kommentiert von: Susa | Sonntag, 31 Dezember 2006, 12:38 Uhr

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@Connie: Ich moechte meine e-mail hier nicht oeffentlich hereinstellen. Du kannst ja deine mal angeben, wenn du willst.
LG
Susa

Kommentiert von: Susa | Sonntag, 31 Dezember 2006, 13:05 Uhr

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@Susa,
habe gerade rausgefunden, daß Du mit klick auf meinen Namen (bei "kommentiert von..." auf der Website landest, auf der wir unsere Auswanderung beschreiben. Dort steht auch die e-mail-Adresse.
Liebe Grüße und guten Rutsch
Connie

Kommentiert von: Connie | Sonntag, 31 Dezember 2006, 16:06 Uhr

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(Letzte Aktualisierung: 01.01.2007)