Prickelnde Gala vor dem Berlinale-Start: VIPs feiern bei den „Moët & Chandon Grand Scores“ die Filmmusik

In Berlin spielt in den nächsten Tagen die Musik! Die 66. „Berlinale“ (11. bis 21. Februar) lockt Stars, Filmschaffende und Cineasten aus aller Welt in die Hauptstadt. Glamourös ging es bereits am Abend vor der Eröffnung zu. Zahlreiche Prominente wie Jasmin Tabatabei, Anna Maria Mühe, Sara Nuru und Eva Padberg trafen sich bei den diesjährigen „Moët & Chandon Grand Scores“: Einem glanzvollen Gala-Dinner mit Preisverleihung, zu dem das weltberühmte Champagnerhaus schon zum dritten Mal geladen hatte. Die „prickelnde“ Veranstaltung, die im festlichen Ballsaal des Hotels „De Rome“ stattfand, stand ganz im Zeichen der internationalen Filmmusik und großartiger Komponisten. Ein Abend ganz nach Geschmack von Schauspielerin Jasmin Tabatabei, die mit ihrem Lebensgefährten, dem Schauspieler Andreas Pietschmann, gekommen war: „In den nächsten Tagen haben wir der Berlinale wegen ein straffes Programm, deshalb freuen wir uns heute auf einen entspannten Abend. Der Kinder wegen gehen wir nicht so oft aus, aber auf diese Veranstaltung haben wir uns sehr gefreut. Filmmusik bewegt die Menschen. Das sehe ich an meinem Film „Bandits“, auf den ich immer noch sehr oft angesprochen werde.“ Eva Padberg (farbenfroh in „Armani“) hatte ausnahmsweise einmal ihren Ehemann Niklas Worgt zu einem Blitzlicht-Event mitgebracht: „Mein Mann ist ebenfalls Musiker, insofern lag es nahe, dass er mich heute Abend begleitet“, so das Model. „Die Berlinale selbst ist nicht mein Business, deshalb werde ich mich da in Sachen Events eher zurückhalten.“ „Champagner und Film – eine wunderbare Kombination“, lobte Schauspieler Dominic Raacke, der mit seiner Lebensgefährtin Alexandra Rohleder gekommen war. „Denn Champagner ist genauso prickelnd wie Kino.“ Für ihn war der Abend der Start für einen Event-Marathon: „Am ersten Berlinale-Wochenende habe ich volles Programm. Der Berlinale ist vor allem ein wunderbarer Branchentreff. Ich möchte aber auf alle Fälle auch einige Filme sehen.“ An diesem Abend kamen die Gäste in den Genuss eines wunderbaren Medleys mit Filmmusik, an dem neben großartigen Tänzern auch Sängerin Alina Süggeler mit ihrer Band „Frida Gold“ mitwirkte. Sie sang u.a. den Final-Song aus Dirty-Dancing „Time of my Life“, während „Johnny“ und „Baby“ dazu die legendäre Tanzszene nachstellten – und wurde von den Gästen mit viel Applaus bedacht. Für die Sängerin war es ein kurzer Ausflug in die Welt des Films: „Wir sind derzeit viel im Studio da wir an einem neuen Album arbeiten.“ Kleine Umfrage bei den Gästen: Welches ist ihre Lieblings-Filmmusik? „Ich liebe den „Chocolat“-Soundtrack“, erzählte Schauspielerin Anna Maria Mühe (in „Perret Schaad“) und Moderatorin Nova Meierhenrich (in „Elisabetta Franchi“) meinte: „Bei ‚Streets of Philadelphia’ bekomme ich immer noch Gänsehaut.“ Moderator Steven Gätjen führte schon zum zweiten Mal charmant durch den Abend: „Musik erzeugt im Film, wichtige Emotionen – man denke an „Der weiße Hai“ oder an „Indiana Jones“ - wird aber viel zu selten gewürdigt. Deshalb ist das heute ein wichtiger Abend.“ Gastgeber Jens Gardthausen (CEO Moët & Chandon Deutschland) konnte auch die schwedische Schauspielerin Noomi Rapace (bekannt aus der „Millenium Trilogie“; in „Moschino“) begrüßen: „Filmmusik ist enorm wichtig. Sie kann einen Film zum Leben erwecken, ihn aber auch zerstören“, meinte sie. An ihrer Seite: Model und Schauspieler Jack Guiness (aus der irischen Bier-Dynastie“). „Ich bin hier um Noomi heute zu unterstützen“, sagte er. Auch der Bier-Erbe wurde an diesem Abend in Sachen Drinks glücklich: „Obwohl ich ein „Bier-Mann“ bin mag ich Champagner sehr gerne. Es ist ein Luxus-Getränk für fröhliche Stunden“, erzählte er. Höhepunkt war auch in diesem Jahr die Verleihung der „Grand Scores“, mit denen Moët & Chandon gemeinsam mit der European Composer & Songwriter Alliance die Besten der internationalen Filmmusik auszeichnet. Der französische Komponist Eric Sarra (vertonte bekannte Filme wie „Im Rausch der Tiefe“, „Léon – Der Profi“ und „Das fünfte Element und komponierte auch die Musik zum James Bond-Film „GoldenEye“) war der Preisträger in der Kategorie „Outstanding Contribution“. Er hatte die Lacher auf seiner Seite, als er gegen 23 Uhr und nach dem Hauptgang seinen Preis entgegen nahm: „Ich saß den ganzen Abend über neben den Herren von Moët – und jetzt bin ich betrunken“, meinte er schmunzelnd. In insgesamt vier Kategorien wurden die Awards vergeben. In der Kategorie „Best Orchestral Score“ gewann der Engländer Gary Yershon, der Preis für den „Best Electro-Acoustic Score“ ging an den Finnen Timo Hietala. Die Briten Patrick Doyle und Kenneth Branagh wurden in der Kategorie „Exceptional Creative Partnership“ ausgezeichnet. Das Gala-Menü (Garnele, Rote Beete-Carpaccio, Perlhuhn und Dessertvariation) und den hervorragenden Champagner genossen außerdem: Top-Model Sara Nuru (hatte den Dresscode des Abends „Glamour“ beherzigt und kam im schicken Kleid von „Ferragamo“), Regisseur Detlev Buck, Michi Beck von den „Fantastischen 4“ mit Frau Uli, Schauspielerin Julia Malik (in „Dries van Noten“), Schauspieler Nikolai Kinski(„Ich war schon im Vorjahr hier, ein wunderbarer Abend“), Oscar-Preisträger Florian Gallenberger („Schön, dass man einen Tag vor dem Berlinale-Stress noch einmal richtig genießen kann“; er kam in Begleitung einer Designerin namens Hedwig), Schauspielerin Nina-Friederike Gnädig, Schauspieler Antonia Wannek, Moderatorin Bettina Cramer (in „Riani“; „Champagner ist für mich die Krönung im Glas“), SchauspielerBülent Sharif, Guillaume Penot (Präsident Moët Hennessy Europe) und Graham Boyes (Managing Director Moët Hennessy Europe), Schauspielerin Lea Mornar, Komponist Alfons Karabuda, SchauspielerinAnna Fischer, u.v.m. 

 

Text: Andrea Vodermayr

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